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Telefonieren. Symbolbild: Pascal Höfig
Telefonieren. Symbolbild: Pascal Höfig

Callcenterbetrug: Bankangestellter verhindert Geldübergabe

Am Donnerstagvormittag verhinderte ein Bankmitarbeiter einen Callcenterbetrug an einer 95-Jährigen und rettete dadurch deren Erspartes in Höhe von 25.000 Euro. Eine 84-Jährige übergab nach einem Anruf eines falschen Polizeibeamten 20.000 Euro an einen Unbekannten. Die Kripo ermittelt.

Bereits am Mittwoch ereignete sich ein ähnlicher Fall in Schweinfurt. Auch hier konnten Bankangestellte verhindern, dass zwei Senioren um eine hohe Summe Geld gebracht wurden. Auch in diesen Fällen ermittelt bereits die Kripo in Schweinfurt.

25.000 Euro gefordert

Ein Bankangestellter verständigte am Vormittag die Einsatzzentrale der Polizei in Unterfranken, nachdem ihm der Verdacht kam, dass eine Kundin einem Callcenterbetrüger auf den Leim gegangen sein könnte. Die 95-Jährige hob 25.000 Euro von ihrem Konto in der Bankfiliale am Bahnhofsplatz ab, um diese einem angeblichen Polizeibeamten zu übergeben. Hinzugerufene Einsatzkräfte der Würzburger Polizei übergaben die Dame in die Obhut ihres Sohnes und lobten das vorbildliche Verhalten des Angestellten.

Etwa zur gleichen Zeit übergab eine 84-Jährige ihr Erspartes in Höhe von 20.000 Euro an einen Unbekannten, nachdem sie hierzu von einem unbekannten Mann, angeblich einem Polizeibeamten telefonisch dazu aufgefordert wurde.

Polizei warnt ausdrücklich!

Die Kriminalpolizei Würzburg übernahm die Ermittlungen in diesen Fällen und warnt ausdrücklich davor, Geld an unbekannte Personen zu übergeben. Die Polizei wird niemals telefonisch dazu auffordern, Bargeld oder Schmuck auszuhändigen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidium Unterfranken.

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