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Bei der Großdemo von FfF im September gingen Tausende auf die Würzburger Straßen. Foto: Jessica Hänse
Bei der Großdemo von FfF im September gingen Tausende auf die Würzburger Straßen. Foto: Jessica Hänse

#FridaysForFuture: Public Climate School erreicht die Hörsäle Würzburgs

#FridaysForFuture geht in die nächste Runde: mit einer Art Stundenplan mit verschiedenen Veranstaltungen zum Thema Klimaschutz erreicht die Untergruppe „StudentsForFuture“ nun eine Woche lang vom 25. November bis zum 29. November auch die Räumlichkeiten der Würzburger Hochschulen. Höhepunkt der „Public Climate School“-Woche bildet am Freitag, dem 29. November, erneut ein globaler Klimastreik.

Stundenplan für den Klimaschutz

Im Vorfeld zur Freitagsdemo ruft die neugegründete FridaysForFuture-Untergruppe „StudentsForFuture“ zu einer Woche Klimabildung in den Hörsälen auf, wie sie in einer Presseinformation mitteilen. „Um zu zeigen, wie eine zeitgemäße Einbindung des Klimas an den Hochschulen aussehen kann, werden wir vom 25. bis 28. November eine Vielzahl unterschiedlichster Veranstaltungen an den Würzburger Hochschulstandorten organisieren!“, heißt es weiter.

Diese reichen laut Pressemitteilung von Vorträgen zu den rechtlichen Aspekten des Klimaschutzes, über Workshops zu den verschiedenen Fragen im Kontext des Klimawandels bis hin zu Kleidertauschparties, Repaircafes und veganem Mittagessen und finden sowohl in Räumlichkeiten der FHWS sowie der JMU statt. „Damit wollen wir die Klimathematik für wenigstens diese eine Woche zum zentralen Thema an den Hochschulen machen“, so der Würzburger Student Benedikt Schürzinger.

Keinesfalls ein Hochschulstreik

Die FFF-Aktivisten weisen außerdem darauf hin, dass hiermit nicht der Hochschulbetrieb bestreikt werden soll – vielmehr handelt es sich um eine Woche des Klimaaktivismus, mit dem Angebot der Public Climate School. „Wie üblich für Fridays for Future im Allgemeinen, bemühen wir uns dabei mit allen Beteiligten konstruktiv zusammenzuarbeiten.“

Auch die Universität Würzburg sieht die Aktion nicht als Hochschulstreik an und begrüßt diese Klarstellung: „Die JMU ist stolz darauf, dass auch ihre Studierenden in Sachen Nachhaltigkeit sehr aktiv sind“, so ein Sprecher der Universität. Bereits Mitarbeiter werden von der Universitätsleitung dazu aufgerufen, im Rahmen der Möglichkeiten tagtäglich einen Beitrag zu leisten. „Vor diesem Hintergrund hat die JMU auch die Teilnahme ihrer Mitarbeitenden am sogenannten Klimastreik am 20.09.2019 im Rahmen der Gleitzeitregelung unterstützt“. Wie viele Dozenten und Mitarbeiter sich an der der Public Climate School beteiligen werden, sei der Uni allerdings nicht bekannt.

4. Globaler Klimastreik

Unter dem Motto #NeustartKlima demonstrieren die FFF-Aktivisten außerdem auch wieder bundesweit für den Klimaschutz. Insgesamt 400 Orte in Deutschland folgen diesem Aufruf – auch in Würzburg wird es einen Klimastreik geben. „Nach einem unzureichenden Klimapaket ist ein Neustart in der deutschen Klimapolitik notwendig, um auf der UN-Klimakonferenz in Madrid Verantwortung und Vorbildfunktion für globale Klimagerechtigkeit übernehmen zu können!“, heißt es in einer Pressemitteilung von Fridays For Future Würzburg.

„Mit 2019 hat uns ein weiteres Jahr zum einen erahnen lassen, wie sich der Klimawandel auf unsere eigenen Breitengrade auswirken wird, und zum anderen, wie wenig der Ernst der Lage bisher von den Entscheidungsfindern unserer Welt begriffen wurde. Umso mehr ist es wichtig, lautstark und zu Tausenden eine gründliche Überarbeitung des Klimapakets zu fordern!“, so der Würzburger Student Benedikt Schürzinger weiter.

Verkehrsbehinderungen in der Stadt erwartet

Der Streik beginnt am 29. November um 11 Uhr am Bahnhofsplatz und bewegt sich über den Hauger Ring und Berliner Platz durch die Ludwigstraße in die Innenstadt. Der Demonstrationszug führt weiter über Theaterstraße und Juliuspromenade zur Schönborn- und Domstraße, dann weiter durch die Augustinerstraße und Neubaustraße und endet am Residenzplatz. Etwa 2.000 Teilnehmer werden erwartet. Die Stadt Würzburg weist außerdem darauf hin, dass in der Innenstadt mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist.

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