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Die richtige Beleuchtung im eigenen Zuhause kann einen großen Unterschied machen. Foto: Pascal Höfig
Die richtige Beleuchtung im eigenen Zuhause kann einen großen Unterschied machen. Foto: Pascal Höfig

Passende Beleuchtung zuhause: Hinweise & Tipps

Die wenigsten Menschen machen sich viele Gedanken um die richtige Beleuchtung. Jedoch kann man mit dem richtigen Licht einen wesentlichen Teil dazu beitragen, dass das eigene Zuhause noch besser auf die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben zugeschnitten wird. Deshalb sollte man den Effekt einer Beleuchtung nicht unterschätzen, die perfekt zu einem passt. Die folgenden Anregungen können dabei helfen, ein passendes Lichtkonzept zu erstellen.

Wie gestaltet man seine Abende?

In einem ersten Schritt sollte man sich überlegen, wie und vor allem wo man seinen Alltag jeden Tag aufs Neue gestaltet. In welchen Räumen hält man sich zum Beispiel besonders häufig dann auf, wenn es draußen dunkel ist? Hier ist es wichtig, dass eine gute Ausleuchtung gegeben ist, damit man nicht nach Feierabend das Gefühl hat, der ganze Tag sei bereits vorüber. Ist man am Abend oder am frühen Morgen, wenn es draußen dunkel ist, eher der aktive Typ? Oder bevorzugt man einen ruhigen Abend auf der Couch? Je nachdem, sollte man verschiedene Intensitäten und Lichtfarben für den Raum wählen, in welchem man viel Zeit nach Feierabend verbringt. Möchte man im Wohnzimmer gemütlich den Fernseher anmachen, so wählt man Lichtquellen von Leuchtmittelmarkt, welche eher indirekt beleuchten. Man sollte darauf achten, dass die Lampen so ausgerichtet werden, dass diese nicht blenden. Neutrales bis warmes Licht sorgt dafür, dass der Abend noch gemütlicher wird.

Kühles Licht hält wach

Wenn man zu den Menschen gehört, die zuhause arbeiten oder zumindest einen Teil der Arbeitszeit zuhause verbringen, dann sollte man diesen Bereich anders gestalten als den Bereich für die Entspannung. Man sollte in einem separaten Büro oder in einer Ecke für den Schreibtisch dafür sorgen, dass es sehr hell ist. Kühles Licht hält eher wach als warmes. Es bietet sich an, dass man eine Lichtquelle installiert, welche den ganzen Raum in angenehmes Licht taucht. Zusätzlich kann man entweder eine Stehlampe oder eine Tischlampe aufstellen. Diese beleuchtet punktuell den Arbeitsplatz. Das kann entweder die Arbeitsfläche des Schreibtisches oder der PC-Monitor und die Tastatur sein.

Lernen am Laptop. Foto: Pascal Höfig

Auch am Arbeitsplatz ist die passende Beleuchtung wichtig: Kühles Licht hält eher wach als warmes. Foto: Pascal Höfig

Arbeitsplatz Küche

Wo man ebenfalls viel und helles Licht braucht: in der Küche. Auch hier wird gearbeitet, geschnippelt, gekocht und ausgespült. Mit dem richtigen Licht sorgt man dafür, dass man abends noch in Ruhe Gemüse schneiden kann, ohne sich zu verletzen. Natürlich kommt es auch hier ganz auf den individuellen Lebensstil an. Wer nicht viel selbst kocht, sondern in erster Linie in gemütlicher Atmosphäre Fast Food oder die kalte Küche genießen will, der braucht eher warmes, gemütliches Licht.

Flexibel bleiben

Natürlich kann sich im Leben einiges ändern. Deshalb ist es wichtig, dass man auch in Sachen Lichtkonzept jederzeit flexibel bleibt. Das klappt zum Beispiel, indem man sich Leuchtmittel anschafft, welche sich je nach Belieben einstellen lassen. Mit separaten Reglern kann man das Licht dann heller oder dunkler einstellen – je nach Bedarf. Es gibt inzwischen sogar solche Lampen, die Licht in verschiedenen Farben abgeben. Per Knopfdruck kann man jeden Tags aufs Neue entscheiden, welche Farbe man sich heute für den Raum wünscht.

Tipp: Steh- und Tischlampen

Besonders flexibel bleibt man auch mit solchen Lampen, welche nicht fest an der Wand oder an der Decke installiert sind. Man sollte sich für Stehlampen und einige kleine Tischlampen entscheiden, wenn man die Wohnung hin und wieder umdekorieren will.

Man kann die Lampen dann je nach Bedarf nutzen, um einzelne Details erstrahlen zu lassen oder für eine Grundbeleuchtung zu sorgen.

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