Autobahnpolizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Autobahnpolizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

Glatteisunfall auf der A7 mit 18 Fahrzeugen und 29 Verletzten

Die ersten Vorboten des Winters führten am Sonntagmorgen wohl zu einem folgenschweren Verkehrsunfall auf der A7 zwischen Marktbreit und Kitzingen. Dem Sachstand nach verlor der Fahrer eines Kleintransporters aufgrund von Glatteis die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in die Mittelleitplanke. In der Folge kam es zu weiteren Auffahrunfällen mit insgesamt 29 Verletzten.

Gegen Mittelleitplanke gekracht

Auf der Brücke über den Main hatte sich den derzeitigen Ermittlungen nach Glatteis gebildet auf dem der Fahrer eines Kleintransporters gegen 07:20 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und in die Mittelleitplanke krachte. Nachfolgende Autofahrer konnten wohl bedingt durch den dichten Nebel mit Sichtweiten unter 50 Metern und dem Glatteis nicht mehr rechtzeitig bremsen und es kam zu weiteren Auffahrunfällen. Dabei wurden auch drei Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und ein Fahrzeug der Polizei beschädigt.

18 Fahrzeuge, 29 Verletzte

Dem derzeitigen Sachstand nach verunfallten 18 Fahrzeuge und 25 Menschen erlitten leichtere Verletzungen. Eine in ihr Fahrzeug eingeklemmte Frau konnte von der Feuerwehr befreit werden und kam mit schwereren Verletzungen in ein Krankenhaus. Drei weitere Unfallbeteiligte brachte der Rettungsdienst ebenfalls mit schwereren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser.

Bis zur Bergung der verunfallten Fahrzeuge musste die A 7 in Fahrtrichtung Kassel für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Verkehrsunfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidium Unterfranken.

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