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Auch die neuen Quads des BRK waren an der Suche beteiligt. Foto: BRK
Auch die neuen Quads des BRK waren an der Suche beteiligt. Foto: BRK Würzburg

Vermisstensuche in Versbach

Am frühen Donnerstagabend ließ die Polizei Einsatzkräfte der Feuerwehr, des BRK, der Johanniter, der Malteser und der DLRG alarmieren, um in Versbach und dem dahinter liegenden Waldgebiet nach einer vermissten, etwa 70-jährigen und vermutlich verwirrten Frau zu suchen.

Am Donnerstagnachmittag erging die Mitteilung einer Spaziergängerin, dass diese eine verwirrte Frau im Waldstück am Maidbronner Weg in Richtung Sportplatz Maidbronn gesichtet habe. Die ältere Dame hatte längeres welliges Haar, sei unbekleidet gewesen und hätte einen verwirrten Eindruck gemacht. Aufgrund der als glaubhaft bewerteten Angaben der Zeugin, wurden intensive Suchmaßnahmen eingeleitet.

Suche erstmals mit Quads

Im Einsatz waren Kräfte der Rettungshundestaffeln, zwei Drohnen der Würzburger Johanniter und des BRK Kitzingen sowie mehrere Schnelleinsatzgruppen. Bei der Suche kamen erstmals kamen auch zwei geländegängige Quads des Würzburger Roten Kreuzes zum Einsatz.

Person nicht gefunden

Nachdem das weitläufige Suchgebiet über mehr als fünf Stunden durchkämmt wurde, ohne die Person aufzufinden, wurde die Suche gegen 23 Uhr eingestellt.Rettungsdienst-Einsatzleiter Uwe Kinstle lobte das „großartige ehrenamtliche Engagement der Kollegen und Kolleginnen aller Blaulichtorganisationen“.

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Erneute Suche

Aktuell (18.10., 12 Uhr) wird das betroffene Waldstück nochmals durch Polizeikräfte überprüft. Parallel werden Krankenhäuser, Pflegeheime, Sozialdienste und dergleichen kontaktiert. Bislang liegt der Polizei keine Vermisstenmeldung vor, welche mit der Beschreibung der gesichteten Frau korrespondieren.

Zeugen, denen Hinweise bezüglich der Vermisstensuche oder dem Aufenthalt einer Person zur fraglichen Zeit an besagter Örtlichkeit möglich sind, werden gebeten, sich dringend mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter der Tel. 0931/457-2230 in Verbindung zu setzen.

Dieser Artikel beruht auf Pressemitteilungen des Bayerischen Roten Kreuz und der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt. 

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