Autobahn. Symbolfoto: Pascal Höfig
Autobahn. Symbolfoto: Pascal Höfig

Unfallflüchtigen über 60 km auf A3 verfolgt

Weil er nicht auf seinem Schaden sitzen bleiben wollte, verfolgte ein 22-Jähriger aus dem Main-Kinzig-Kreis mit seinem VW Phaeton den Unfallverursacher von Marktheidenfeld bis Obertshausen. Vorangegangen war eine seitliche Berührung der Fahrzeuge im Baustelleneinzug der A3 bei Marktheidenfeld.

Polizei verständigt

Da der Suzuki mit Frankfurter Händlerkennzeichen nicht stehen bleiben wollte, nahm der Phaeton die Verfolgung auf und verständigte folgerichtig die Einsatzzentrale der Polizei. Der eingesetzte Streifenwagen konnte schließlich den flüchtenden Suzuki feststellen, welcher sich mit teils überhöhter Geschwindigkeit von der Landesgrenze entfernte. Die Kontrolle des Unfallverursachers fand letztendlich im hessischen Obertshausen statt. Den 82-jährigen Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernen vom Unfallort. Warum er die Anhaltesignale des Unfallgegners nicht beachtete, bleibt im Unklaren. An beiden Fahrzeugen entstand jeweils Blechschaden in Höhe von circa 1.000 Euro.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidium Unterfranken.

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