Der Menstruationsladen „ALMO" in Ansbach Foto: Nico Jahnel
Der Menstruationsladen „ALMO" in Ansbach Foto: Nico Jahnel

„Alternative Monatshygiene“ für Frauen: Auch für Würzburg eine Geschäftsidee?

Seit Juni, schmückt ein neuer Laden die Neustadt im mittelfränkischen Ansbach, dessen Sortiment bis jetzt einzigartig in der Stadt und der ganzen Region ist. Das Geschäft namens „ALMO“ ist ein Hygieneartikelladen für die Frau. Das Ziel von Inhaberin Stefanie Wagner ist es, den Frauen während ihrer Periode ein Wohlfühl- und Sicherheitsgefühl mit natürlichen Produkten zu geben. Wäre das ein Geschäft, das es auch unbedingt in Würzburg geben sollte?

Preiswert und umweltfreundlich

„ALMO“ steht für alternative Monatshygiene und soll den Frauen in ihrer Menstruationsphase mehr bieten, als nur Tampons und Wegwerfbinden. Menstruation sei ein urweiblicher und natürlicher Vorgang, dem Stefanie Wagner mit natürlichen und gleichzeitig nachhaltigen Produkten begegnen will.

Wegwerfprodukte seien teuer und schlecht für die Umwelt – in ihrem Shop hat Stefanie Wagner deswegen viele nachhaltige und bunte Produkte, wie beispielsweise Binden mit Bio-Baumwolle und Slipeinlagen, die nicht nur cool aussehen und preiswert, sondern auch waschbar sind und somit keine Verschmutzung für die Umwelt darstellen. Auch die Alternative zu Tampons, sogenannte Menstruationscups, hätten sich laut der ALMO-Webseite mittlerweile auf dem Markt etabliert und sind ebenfalls im Shop erhältlich.

Viele begeisterte Kundinnen

Laut Stefanie Wagner ist alternative Monatshygiene heutzutage wichtiger denn je. Auch damit kann man ihrer Meinung nach einen kleinen Beitrag für die Umwelt und gegen den vielen Plastikmüll leisten. Und die Kunden nehmen das Angebot an. „Nie mehr ohne Almo! Ich bin so dankbar, dass ich zu Stefanie mit ihren wunderbaren Binden gekommen bin“, schreibt eine von vielen begeisterten Kundinnen auf der Webseite, die vor allem die tolle Qualität und den hervorragenden Tragekomfort schätzen. Auch die bunten Farben kommen super an!

Idee für Würzburg?

Wäre es also auch eine Idee für Würzburg, einen derartigen Laden zu haben? Schließlich gibt es in Würzburg genauso wie in Ansbach genug Frauen und somit potenzielle Kundinnen. Zudem dürfte der Umweltaspekt in Zeiten von „Fridays for Future“ und Klimawandel möglicherweise viele ansprechen. Warum also nicht auch ein Laden für alternative Monatshygiene in der Domstadt?

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