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Eine „Verletzte“ wird aus dem Autowrack befreit, nachdem die Feuerwehr das Dach des PKW entfernt hat. Foto: Doku-Team BRK Würzburg
Eine „Verletzte“ wird aus dem Autowrack befreit, nachdem die Feuerwehr das Dach des PKW entfernt hat. Foto: Doku-Team BRK Würzburg

Feuerwehr und Rettungsdienst üben Ernstfall

„Schwerer Verkehrsunfall zwischen LKW und PKW – mehrere Personen eingeklemmt!“ – so lautete die Alarmierung zur gemeinsamen Einsatzübung von Feuerwehr und Rettungsdienst. Die Kreisbrandinspektion Würzburg, Bereich Mitte, hatte für die Feuerwehren aus Darstadt, Goßmannsdorf, Hohestadt, Winterhausen und Ochsenfurt sowie die Rettungsdienste von BRK, MHD und JUH ein anspruchsvolles Übungsszenario vorbereitet: Ein Traktor hatte beim Einbiegen von einem Feldweg auf die Kreisstraße zwischen Goßmannsdorf und Darstadt einen Sattelzug übersehen und war mit diesem kollidiert.

7 zum Teil lebensgefährlich Verletzte

Bei einem Folgeunfall war ein nachfolgender PKW ins Schleudern geraten, hatte sich überschlagen und war auf der benachbarten Wiese zum Stehen gekommen. Dabei war ein Fahrzeuginsasse aus dem PKW herausgeschleudert worden. Die ersteintreffenden Kräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr Darstadt fanden insgesamt sieben zum Teil lebensgefährlich verletzte Personen vor, fünf davon teils massiv in den Fahrzeugen eingeklemmt. Schnell forderten sie deshalb weitere Einsatzkräfte nach.

Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst kümmern sich um die eingeklemmten „Verletzten“. Foto: Doku-Team BRK Würzburg

Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst kümmern sich um die eingeklemmten „Verletzten“. Foto: Doku-Team BRK Würzburg

Die Feuerwehren mussten mehrere Rettungssätze gleichzeitig einsetzen, um die eingeklemmten Personen aus dem PKW und dem LKW befreien zu können. Die schwierige Lage des PKWs sowie die beengten Platzverhältnisse auf der Kreisstraße machten den Einsatzkräften zusätzlich zu schaffen.

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Großaufgebot an Rettungskräften

Insgesamt waren seitens der Feuerwehr sechs Rettungssätze sowie die spezielle Rettungsplattform für LKW-Unfälle des Rüstwagens aus Ochsenfurt vor Ort. Der Rettungsdienst war mit sechs Rettungswagen, drei Notärzten, einem Krankentransportwagen sowie dem Einsatzleiter Rettungsdienst im Einsatz.

Retter haben hervorragende Arbeit geleistet

Beobachter und Übungsleitung zogen am Ende ein positives Fazit: „Die Feuerwehreinsatzkräfte haben sehr gut zusammengearbeitet und so schnell und zielgerichtet die eingeklemmten Personen befreien können“, so Kreisbrandinspektor Heiko Drexel. Auch der Einsatzleiter Rettungsdienst, Lukas Demling, war mit der Arbeit der Hilfsorganisationen zufrieden: „Unsere Einsatzmittel, die überwiegend mit Notfallsanitäter- Auszubildenden aller Lehrjahre sowie angehenden Notärzten besetzt waren, haben hervorragende Arbeit geleistet!“

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des BRK-Kreisverband Würzburg.

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