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Die ehemalige Faulenberg-Kaserne. Foto: Pascal Höfig
Die ehemalige Faulenberg-Kaserne. Foto: Pascal Höfig

Entwicklung Faulenbergkaserne: Zeitplan steht fest

Der Erwerb der ehemaligen Faulenbergkaserne durch die Stadt Würzburg wird konkreter, berichtet die Stadt in einer Pressemitteilung. In den vergangenen Wochen haben sich die Konversionsexperten der Stadt zusammen mit der Bundesanstalt für Immoblienaufgaben (BImA) auf einen Weg wie einen groben Zeitplan zum Ankauf des ehemaligen Kasernengeländes verständigt. Danach wird – unabhängig von der derzeitigen Bedarfsprüfung des Geländes durch den Bund – derzeit das bereits im Juni in Auftrag gegebene Wertgutachten vorangetrieben.

Kosten werden ermittelt

So werden derzeit unter anderem die Kosten für Rückbau und Entsiegelung wie auch die Sanierungskosten für die Denkmäler auf dem Gelände ermittelt, die in das Gutachten einfließen. Dazu gehört auch die künftige Nutzung des Geländes. Nach Vorlage dieser Werte wird der Gutachter ab Januar das Wertgutachten erstellen, das schließlich den Preis für das Areal festlegt.

Das Faulenbergareal. Foto: Christian Weiß

Gebäude der ehemaligen Faulenbergkaserne. Foto: Christian Weiß

Das Faulenbergareal. Foto: Christian Weiß

Der Konversionsausschuss beim Vorort-Termin. Foto: Christian Weiß

Erwerb vielleicht schon nächstes Jahr

„Nach diesem Zeitplan können wir voraussichtlich im Mai mit dem Endergebnis des Gutachtens rechnen und dann zeitnah bei zügigem Verlauf der BIMA-Ankaufsverhandlungen in der zweiten Jahreshälfte den Erwerb beschließen“, sagte Benjamin Schneider, Baureferent der Stadt Würzburg.

Vor dem Konversionsausschuss am 30. September hatten die Stadträte zusammen mit dem Baureferat in einer internen Runde das Gelände in Augenschein genommen. Vor Ort wurden viele Nutzungsmöglichkeiten für Wohnen und schwerpunktmäßig Gewerbe diskutiert.

Bürgerbeteiligung für Nutzung geplant

Für Anfang des kommenden Jahres wird neben einer öffentlichen Besichtigung des Geländes auch eine Bürgerbeteiligung für die künftige Nutzung geplant. Christian Schuchardt: „Aufgrund der positiven Erfahrungen beim Ankauf des Hublandes und der hervorragenden Entwicklung dort, haben wir das notwendige Know-How und die Kompetenz, die einzigartige Chance, die sich auf dem Areal bietet, so erfolgreich wie am Hubland umzusetzen. Bürgerbeteiligung ist für mich ein zentraler Erfolgsfaktor für eine gelingende und akzeptierte Stadtteilentwicklung.“ Die Bürger können sich daher auf spannende und interessante Werkstattgespräche freuen, in denen sie sich einbringen können.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

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