Christian Schuchardt gemeinsam mit den Spitzenkandidaten der FDP. Foto: Jessica Hänse
Christian Schuchardt gemeinsam mit den Spitzenkandidaten der FDP. Foto: Jessica Hänse

Christian Schuchardt auch OB-Kandidat für FDP

Nächstes Jahr heißt es wieder: wählen gehen! Die bayerischen Kommunalwahlen stehen an. Am 15. März 2020 wählt Würzburg neben einem neuen Stadtrat auch einen neuen Oberbürgermeister oder eine Oberbürgermeisterin. Nach und nach stellen die Parteien nun ihre Kandidatinnen und Kandidaten vor, die in Konkurrenz zum derzeitigen Oberbürgermeister Christian Schuchardt antreten. Die FDP Würzburg stellte am heutigen 28. September 2019 ihren Kandidaten im traditionell-modernen Umfeld des Tagungszentrums an der Würzburger Festung vor.

Alle OB-Kandidaten

Gemeinsamer Kandidat mit CSU

Derzeitiger Oberbürgermeister Christian Schuchardt tritt nun nicht nur für die CSU an, sondern geht als gemeinsamer Kandidat für die FDP ins Rennen. Dabei freuen sie sich auf eine gemeinsame Zusammenarbeit.

Schuchardt spricht von einer ideologiefreie Verkehrs- und Klimapolitik, ein Thema, das sehr wichtig in der Gesellschaft ist. Besonders am Herzen liegen ihm aber vor allem die Schwächeren in der Gesellschaft: sie sollen am sozialen Leben in der Stadt teilnehmen können und einen Platz in der Gesellschaft haben. Er freut sich, nun auch als Kandidat für die Kommunalwahl anzutreten, mit Rückenstärkung der Top 10 Kandidaten Julia Bretz, Joachim Spatz, Wolfram Fischer, Dr. Astrid Schenkel, Prof. Dr. Andrew J. Ullmann, Ines Hensel, Tobias Dutta, Nicolette Brause, Christian Knies und Hannah Kirner.

Folgende Kandidaten der anderen Parteien stehen bereits fest:

Christian Schuchardt kandidiert für 2. Amtszeit

2014 gewann Christian Schuchardt in der Stichwahl gegen den früheren Kultur- und Sportreferenten Muchtar al Ghusain, der damals von der SPD und den Grünen gemeinsam ins Rennen geschickt wurde. Die letzten knapp sechs Jahre hatte der ehemalige Kämmerer der Stadt Würzburg das Amt des Oberbürgermeisters unserer schönen Stadt inne. Bei der Wahl im März geht er nochmal auf’s Ganze und geht wieder für die CSU ins Rennen – und nun auch für die FDP.

Für Martin Heilig (Die Grünen) wird es „Zeit, anzupacken!“

Martin Heilig ist Familienvater von fünf Söhnen und arbeitet an der Fach- und Berufsoberschule Marktheidenfeld als Diplom-Handelslehrer. Seit mehr als 25 Jahren ist er politisch aktiv für die Grünen. Er kandidierte 2017 außerdem als Direktkandidat für den Bundestag. In seiner Presseerklärung schreibt der 43-jährige Martin Heilig deutlich, was er sich für seine Heimatstadt wünscht und was er als Oberbürgermeister erreichen möchte:

„Ich bin überzeugt: An der Spitze unserer Stadt braucht es einen Menschen, der mit Leidenschaft lenkt und Würzburg mit guten und nachhaltigen Ideen in die Zukunft führt. Ich möchte Oberbürgermeister werden, weil es Zeit ist, anzupacken. Für Würzburg. Würzburg ist eine wundervolle Stadt mit riesigem Potenzial. Aber dieses enorme Potenzial muss endlich auch gehoben werden. Die großen Herausforderungen, vor denen unsere Stadt steht, müssen jetzt angegangen werden, mutig und zielorientiert. Das will ich als neuer Oberbürgermeister von Würzburg tun.“

Sebastian Roth als OB-Kandidat

Der 38-jährige Sebastian Roth ist Realschullehrer, hat vier Kinder und ist seit 2014 im Würzburger Stadtrat. Laut Mainpost seien seine Schwerpunkte für den Wahlkampf und die Zeit danach Wohnen, Umwelt, Verkehr, Transparenz in der Stadtverwaltung und Arbeit und Soziales. Roth fordere zum Beispiel eine kostenfreie Nutzung des ÖPNV und den Ausbau von Straba, Fuß- und Radwegen. Außerdem sollen Stadtratssitzungen zukünftig via Livestream im Internet übertragen werden und zu Beginn Bürgerfragen beantwortet werden, so die Mainpost. Auch solle nach Roths Meinung die Stadt keine Steuergelder für private Projekte, wie dem Bau der Multifunktionsarena oder dem Kickers-Stadion, ausgeben, so heißt es in der Mainpost.

Kerstin Westphal geht für die SPD ins Rennen

Bis Ende Mai als Mitglied im Europaparlament vertreten, wird Kerstin Westphal im März für die SPD ins Rennen um den OB-Titel in Würzburg gehen. Laut einem Bericht des BR, möchte sie sich allen voran für eine „Mobilitätswende“ und für bezahlbareres Wohnen in Würzburg einsetzen. Erfahrung in der Kommunalpolitik hat Westphal, da sie 12 Jahre in Schweinfurt im Stadtrat saß. Gelernt hat sie, so der BR, den Beruf der Erzieherin, ist seit rund 40 Jahren in der SPD und Mutter zweier Kinder.

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