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Wohnungssuche: eigene Wohnung, WG oder doch lieber Studentenwohnheim? Foto: Pascal Höfig
Wohnungssuche: eigene Wohnung, WG oder doch lieber Studentenwohnheim? Foto: Pascal Höfig

Wohnungssuche: eigene Wohnung, WG oder Studentenheim?

Im Herbst geht es für Viele los – nicht nur mit der Ausbildung oder der Uni, sondern auch mit der Suche nach einer Bleibe. Außerhalb der Heimat ist man häufig erst mal überwältigt, denn bevor es los geht muss man sich erst man mit der Frage beschäftigen, welche Art von Wohnen einem am Besten gefällt: Studententypische WG, alleine Wohnen oder doch lieber mit Koffer und Laptop ins Studentenwohnheim? Wir haben die jeweiligen Vor- und Nachteile mal für euch zusammengefasst.

Die Qual der Wahl

Das Wohnungsangebot ist groß, da kann man schon mal den Überblick verlieren. Ob WG, Untermiete oder 1-Zimmer-Wohnung, egal welche Kategorie man bevorzugt wird man feststellen, dass der Wohnungsmarkt trotzdem heiß umkämpft ist. Hier gilt: Augen offen halten und regelmäßig nach neuen Angeboten schauen. Gute Facebook-Gruppen für die Wohnungssuche sind:

  • WG & Wohnung Würzburg
  • Wohnung zu vermieten in Würzburg
  • Biete und Suche im Raum Würzburg
  • WGs und Wohnungen in Würzburg
  • Uni Würzburg WG Börse

Deshalb sollte man sich auch schon vorher überlegen, welche Wohnart einem am besten taugt, um nicht die besten Angebote aus den Augen zu verlieren, die einem vielleicht zugesagt hätten.

WG

Für viele mag es erst mal erschreckend wirken, ganz allein in eine eigene Wohnung zu ziehen. Nicht nur, weil man komplett ohne Gesellschaft lebt, sondern auch weil mehrer Verpflichtungen auf einen zu kommen: Miete zahlen, Müll rausbringen, Putzen, Streichen und was sonst noch so anfällt – den Haushalt schmeißt man hier ganz allein. Diese und mehr Aufgaben und Kosten kann man sich in einer Wohngemeinschaft aufteilen. Man kann so auch mal den Toaster des WG-Partners mitbenutzen, muss die Wohnung nicht alleine putzen und man hat immer jemanden, mit dem man Frühstücken oder Abendessen kann.

WG-Zimmer-Preisvergleich

Leider bedeutet das aber auch, dass man, ähnlich wie in einer Familie, mit den Macken der Mitbewohner auskommen muss, was durch und durch auch mal anstrengend werden kann. Es gibt zahlreiche Erfahrungen, die sowohl positiv als auch negativ ausfallen können.

Alleine wohnen

Wenn man das aber auf Dauer nicht aushalten möchte und nicht von geselliger Natur ist, man lieber alles für sich hat und es nicht leiden kann, wenn der Mitbewohner mal wieder seine Freunde einlädt oder nicht abspült, dann zieht man lieber alleine in eine Wohnung. Hier kann man sich ausbreiten, sich einrichten wie man möchte und hat seine Ruhe beim Lernen.

Wo man als Student Leute kennenlern

Leider kostet so ein eigenes Reich auch einiges an Schotter. Häufig sind die Mieten für eine 1-Zimmer-Wohnung nicht gering und man muss im Gegensatz zur WG eine ganze Wohnung einrichten. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, öfters werden beispielsweise komplett möblierte Wohnungen vermietet, genauso können in einer WG erst mal Anschaffungen notwendig sein.

Studentenwohnheim

Ganz nah an anderen Studenten, günstige Miete und alles bereits möbliert in nur einem Raum: das Studentenwohnheim bietet viele Vorteile. Hier gibt es mehrere Modelle: je nachdem für welches man sich entscheidet, kann man beispielsweise eine 1-Zimmer-Wohnung mit kleiner Küche und Bad oder eine WG beziehen. Auch gibt es mehrere Anbieter: neben den klassischen Studentenwerkswohnungen findet man auch vermehrt private Anbieter. Letztere sind meistens etwas teurer, dafür aber häufig sehr modern. Besonderer Vorteil: man benötigt zum Einziehen nicht mehr als eine Immatrikulationsbescheinigung, einen Laptop und einen Koffer mit Kleidung.

Davon sind ziemlich viele Studenten angetan, weshalb es häufig lange Wartelisten gibt. Hier gilt: schnellstmöglich bewerben, wenn klar ist, wo man studieren möchte. Ist das Studium beendet, muss man aber auch wieder ausziehen und sich eine neue Bleibe suchen.

Welcher Typ bist du?

Du bist selbstständig und magst Ruhe und Freiheit? Dann ist wohl eine eigene Wohnung eher was für dich. Hierbei muss man sich aber auch bewusst sein, dass mehr Kosten und Aufgaben auf einen zukommen könnten.

Du bist gesellig und praktisch? In einer WG kann man sich Vieles teilen – sowohl Aufgaben und Kosten als auch Einrichtungsgegenstände. Hier begibt man sich allerdings auch in eine höhere Konfliktgefahr, das ist aber auch abhängig von den Mitbewohnern.

Du hättest gerne mehr studentisches Flair und fährst am Wochenende oft nach Hause? Dann wäre eine Zwischenlösung das Studentenwohnheim. Hier ist alles möbliert und fertig zum Einzug, am Ende des Studiums endet automatisch die Miete. Hier muss man sich aber frühzeitig bewerben, um sich einen Platz zu sichern.

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