Carolin Lehrieder siegt beim Ironman in Italien! Foto: Ingo Kutsche
Carolin Lehrieder siegt beim Ironman in Italien! Foto: Ingo Kutsche

Carolin Lehrieder gewinnt Ironman in Italien

Acht Stunden lang Laufen, Radeln und Schwimmen? So ein Durchhaltevermögen besitzen wohl die Wenigsten. Beim Ironman treffen sich die besten Triathleten, zu denen auch die Würzburgerin Carolin Lehrieder gehört: sie erreichte am Samstag in Italien erstmalig den ersten Platz. Wir gratulieren!

Erster Ironman-Sieg

Über 15 Mal hatte Carolin schon beim Ironman mitgemacht, und dieses Mal hat es auch mit dem ersten Platz geklappt: mit einem 5-Wochen Plan bereitete sich die Sportlerin gezielt auf den Ironman vor und holte sich den Sieg.

Carolin im Interview

Damit hatte die 30-Jährige nicht gerechnet – „Es fühlt sich immer noch unwirklich an, da müssen erst mal ein paar Tage vergehen, bis man das Ganze realisiert.“, sagt sie. Mit einer Bestzeit von unter 9 Stunden und 8 Minuten Vorsprung hat sie die anderen weit hinter sich gelassen, „Prima donna“, wie sie in einem Posting auf ihren Instagram Account schreibt.

Mit Euphorie und Adrenalin an’s Ziel

Dabei war sie nicht aufgeregt und nervöser als sonst. „Wenn es los geht, ist man erst mal nur auf sich selbst fokussiert“, erzählt sie. Generell hängen sportliche Erfolge vom Tag ab, vorbereitet hatte sie sich nicht anders als sonst, wie sie uns erklärt. Erst vor wenigen Wochen erreichte die Triathletin in Roth den Fünften Platz und konzentrierte sich anschließend nur auf den Ironman in Italien. Der Tag war gut, Carolin fühlte sich fit und motiviert und auch kurz vor dem Ziel dachte sie trotz der hohen Anstrengung nicht daran, aufzugeben. Erst Recht nicht, als sie erfuhr, welchen Vorsprung sie hatte. Voller „Euphorie und Adrenalin“ schafft sie es noch die letzten Hürden zu meistern.

Carolin Lehrieder siegt beim Ironman in Italien! Foto: Ingo Kutsche

Carolin Lehrieder siegt beim Ironman in Italien! Foto: Ingo Kutsche

Damit hat sie sich auch gleich für Hawaii qualifiziert – und möchte sich nicht auf ihrem Erfolg ausruhen: das Jahr wird genutzt, um sich auf den nächsten Triathlon vorzubereiten. „Ich möchte auch hier eine gute Performance ablegen“, wie sie sagt. Auf einen ersten Erfolg als Siegerin kann sie ja bereits mehr als stolz sein.

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