Parkplatz Talavera. Foto: Pascal Höfig
Parkplatz Talavera. Foto: Pascal Höfig

Talavera: Nach P&R nun Parkhaus vorgeschlagen

Das Thema Talavera-Parkplatz ist heiß diskutiert, Entscheidungen für Veränderungen der Parksituation sind aber noch nicht getroffen: Seit über einem Jahr wird darüber nachgedacht, auf die bisher kostenfreien Stellplätze Parkgebühren zu erheben. Für die Bewohner der Zellerau würde die Parksituation durch Bewohnerausweise gelöst werden. Nun kommt ein neuer Vorschlag, wie die Main-Post berichtet: ein Parkhaus auf der Talavera.

Bau eines Parkhauses prüfen

In der letzten Sitzung des Planungs-, Umwelt- und Mobilitätsausschusses (PUMA) kam nun, so die Main-Post, von Charlotte Schloßareck (Bürgerforum) und Josef Hofmann (FWG) der Vorschlag, auf einer Teilfläche der Talavera ein Parkhaus zu errichten. Dieser Vorschlag soll nun geprüft werden, wie die Main-Post schreibt. Damit möchte man einen breiten Ideen-Pool mit mehreren Möglichkeiten zur Nutzung der Talavera schaffen, so ein Bericht der Main-Post. Was genau bewirtschaftet werden soll – ob nur ein Teilbereich oder der gesamte Plat – ist bis dato noch völlig offen.

Wie bereits berichtet, überlegte man die P&R („Park & Ride) Möglichkeiten in Würzburg zu erweitern, wovon sowohl Parkplatz Talavera als auch die Parkplätze am Dallenbergbad betroffen sind. Diese sollen dann künftig von SVG bewirtschaftet werden, welche auch die Tarife festlegt. Auch an der Endhaltestelle in der Zellerau soll ein P&R- Parkplatz entstehen. Ein Konzept mit Anwohner-Ausweisen wäre hier unumgänglich, wie die Main-Post berichtet.

Vor- und Nachteile

Die verschiedenen Vorschläge würden für Stadtbaurat Benjamin Schneider sowohl Vor- als auch Nachteile bringen: Mit mobilen Schranken können bei einer Bewirtschaftung Ein-und Ausfahrten besser reguliert und erfasst werden, so die Main-Post. Die Schranken können dann, so die Tageszeitung weiter, bei Veranstaltungen, wie dem Frühjahrsvolksfest und Kiliani, einfach entfernt werden. Aber es wäre auch eine teilweise Bewirtschaftung denkbar: mit zusätzlichen Kurzparkzonen und reservierten Anwohner-Parkplätzen erhielte man ein vielfältiges Parkangebot, so die Main-Post weiter. Würde hier auf Schranken verzichtet und stattdessen Parkscheinautomaten gesetzt werden, müssten zusätzlich Kontrolleure eingesetzt werden. Noch dieses Jahr sollen konkrete Ergebnisse vorliegen, so die Main-Post.

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