#fridaysforfuture-Streik in Würzburg. Foto: Pascal Höfig
#fridaysforfuture-Streik in Würzburg. Foto: Pascal Höfig

#AlleFürsKlima: 2.500 Personen bei FridaysForFuture-Streik erwartet

Am Freitag, 20. September, ist in Würzburger wieder ein Klimastreik angesagt. Diesmal handelt es sich um eine Großdemo, bei der laut FridaysForFuture mehrere Tausend Leute erwartet werden, denn ganz Würzburg wird eingeladen, sich daran zu beteiligen. Die Stadt Würzburg rechnet mit 2.500 Versammlungsteilnehmern, der Zug bewegt sich ab 11.15 Uhr vom Bahnhofplatz über die Haugerglacisstraße und über den Berliner Platz (in Fahrtrichtung) in die Ludwigstraße sowie von dort in die Innenstadt.

Globaler Klimastreik

Seit acht Monaten finden in Würzburg FridaysForFuture-Demos statt, „und immer noch handelt die Politik nicht, um der Klimakrise entgegenzuwirken.“, heißt es in den Informationen der Veranstaltung. Mit der Demo wollen die FFF-Aktivisten vor allem politischen Druck machen, weshalb nicht nur Schüler aufgefordert werden mitzumachen, sondern auch alle anderen Gruppen, auch Eltern und Lehrer. Im Rahmen von #EntrepreneursForFuture würden viele Arbeitgeber ihre Mitarbeiter freistellen, um bei der Demo dabei zu sein, so die Initiative in einer Pressemitteilung.

Das Besondere ist, dass nicht nur in Würzburg die Leute auf die Straße gehen, um für den Klimaschutz einzutreten, sondern weltweit am 20. September gestreikt wird. Dieses Datum wäre darum gewählt worden, weil an diesem Tag in Berlin das Klimakabinett tagt und in New York ein wichtiger UN-Gipfel vorbereitet wird.

Klimawandel betrifft alle

„Der Klimawandel ist nicht nur für junge Menschen eine existenzielle Bedrohung, sondern die größte Bedrohung der Menschheit. Viele Menschen jeden Alters sympathisieren mit uns und würden uns gerne unterstützen, aber auf unsere regelmäßigen Demos kommen noch wenige außerhalb unserer Altersgruppe. Aufgrund der bevorstehenden Entscheidungen des Klimakabinetts in Berlin und der UN-Vollversammlung ist jetzt der beste Zeitpunkt, diese Unterstützung auch öffentlich zusammen geballt zu zeigen, und den politischen Entscheidungsträgern zeigen, dass es Zeit für eine echte Klimawende wird! Wir brauchen euch #AllefürsKlima!“, sagt Vivien, 16, Schülerin am Deutschhaus- Gymnasium, in einer Presseinformation von Fridays For Future.

Start am Hauptbahnhof

In Würzburg startet der Streik um 11 Uhr am Hauptbahnhof und wird über die Ludwigstraße durch die Innenstadt geführt. Bis 14 Uhr zieht der Demonstrationszug durch die Stadt.

Hier wird es deshalb in diesem Zeitraum in der Innenstadt zu Behinderungen kommen, weshalb empfohlen wird, diesen Bereich großzügig zu umfahren, so eine Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

Viele Teilnehmer erwartet

Auf der Demonstration werde es wie üblich bei den Kundgebungen Reden aus dem Kreis des Organisationsteam und von den Erwachsenen von Parents – und Scientists4Future geben, außerdem verschiedene Animationen und musikalische Darbietungen wie man es von Würzburger FFF-Demonstrationen gewöhnt sei. Außerdem werde es die Möglichkeit geben, den Radentscheid des Bündnisses Verkehrswende Jetzt zu unterzeichnen.

„Da es schwer abzusehen ist, wie viele Menschen teilnehmen, bitten wir möglichst viele Erwachsene, sich im Vorhinein als Ordner zu melden. Die grundlegenden Infos sowie ein Formular zur Eintragung finden sie auf wuerzburg.parentsforfuture.de.“, heißt es seitens der Veranstalter. Mit dem globalen Klimastreik startet in Würzburg auch die #WeekForClimate, eine Klimawoche, die ebenfalls von der FridaysForFuture-Bewegung ausgeht und in der verschiedene Projekte zum Thema Klimaschutz geplant sind. Der Autofreie Tag in Würzburg am 21. September ist hier auch dabei. Die #WeekForClimate findet aber nicht nur in Würzburg, sondern ebenfalls weltweit statt.

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