Die beiden Würzburger Alex und Lukas bei "Renn zur Million ... wenn du kannst!". Foto: Lukas Storath
Die beiden Würzburger Alex und Lukas bei "Renn zur Million ... wenn du kannst!". Foto: Lukas Storath

Lukas und Alex aus Würzburg erfolgreich bei „Renn zur Million“

Am Dienstagabend wurde die zweite Folge der ProSieben-Show „Renn zur Million“ ausgestrahlt. Mit dabei auch die Würzburger Lukas und Alex, die als Verfolger den Kandidaten auf den Fersen sind – und das erfolgreich.

Interview mit Lukas und Alex

Lukas – der „Bad Cop“

Polizist Lukas startet als Erster von den Würzburgern. Sein Ziel: „den Läufer schnell zu zerstören“, kündigt er an. Und der ist nach Anblick seines Verfolgers sichtlich eingeschüchtert: Steve, 23 Jahre alt und Bauarbeiter, spuckt erst hohe Töne und tritt besonders selbstbewusst auf – nämlich komplett nackt. Er präsentiert sich als Aktmodel und sagt auch selbst, er komme gut bei Frauen an, „aber das ist nicht das, worauf ich Prioritäten setze“, meint er. Zum Hindernislauf hat er zum Glück doch ein neongelbes Höschen an, als Lukas davon erzählt Hyrox-Weltmeister zu sein, vergeht ihm aber sein Lächeln.

Schon am ersten Hindernis gescheitert

Dann geht es los: Steve läuft so schnell er kann und erreicht schnell Hindernis Nummer 1. Hierbei muss er, von Mauer zu Mauer springend, die andere Seite erreichen, ohne den Boden zu berühren oder sich auf die Mauer zu stellen, lediglich auf die Leisten an dem Mauern soll sich gestützt werden. Für Steve kein Problem, nach zwei Minuten folgt schließlich Lukas. Flink und geschickt nähert er sich am Mauerwerk Steve, doch dieser schafft es fast bis zum Ziel – und scheitert dennoch.

Er berührt den Boden und muss noch einmal von vorne beginnen. Ganz zum Vorteil von Lukas: nach nur wenigen Sekunden erreicht er den Button und siegt, ohne einen Fehler gemacht zu haben. Für Steve ist damit der Traum vom Gewinn der 50.000 € aus.

Alex – „die Maschine“

Als Nächstes ist Alex am Start. Er darf den 20-jährigen Tyger, Sohn des bekannten Stabhochspringer Tim Lobinger, verfolgen. Beide, Vater und Sohn, treten gemeinsam an, für Tim der erste TV-Auftritt nach seiner Krebs-Erkrankung. Die beiden sind zuversichtlich, motiviert und freuen sich auf ihren Verfolger. Alex tritt ebenfalls selbstbewusst auf „Mir kann keiner im Parcours gefährlich werden, weil ich die Maschine bin“, sagt er mit einem schadenfrohen Lachen. „Wenn mein Motor zum Rollen kommt, hält mich nichts mehr auf“.

Alex, die Maschine, gibt alles! Foto:  Lukas Storath

Alex, die Maschine, gibt alles! Foto: Lukas Storath

Genug Ausdauer

Und das ist keine Übertreibung – auch er schafft es seinen Gegner einzuholen: Tyger legt gut vor, die ersten zwei Hindernisse schafft er ohne Probleme. Dann scheint er sich noch fit genug fühlen und entscheidet sich aufgrund des Zeitvorsprungs gegen die Abmachung mit seinem Vater und steuert ein weiteres Hindernis an. Eine Fehleinschätzung: er schafft es nicht rechtzeitig, das 43m Seil hochzuklettern. Verfolger Alex holt am letzten Hindernis schnell auf und beweist Ausdauer: das Seil klettert er ohne große Probleme hoch und knockt damit den Kandidaten aus. Nur einen halben Meter trennten Tyger vom Sieg – eine bittere Niederlage und ein Sieg für Alex aus Würzburg!

So funktioniert der Run um die Million

Auf der Hattinger Henrichshütte, wo 133 Jahre lang flüssiges Eisen aus dem Hochofen floss, sprinten bei „Renn zur Million … wenn Du kannst!“ Kandidaten um eine Million Euro. Ihre Aufgabe: rennen, rennen, rennen und dabei schnellstmöglich die Hindernisse auf der Industriebrache im Ruhrgebiet überwinden. Zusätzlich dürfen sie nicht von einem hartnäckigen Verfolger gefangen werden. Nach jeder genommenen Hürde müssen sich die Läufer entscheiden: Höre ich auf und sichere meinen bisherigen Gewinn oder setze ich auf volles Risiko, renne weiter und schaffe es vielleicht bis zur Million? Mitmachen kann jeder, vom Altenpfleger über die Versicherungsfachfrau bis zum Sportstudenten. Doch aufgepasst: Wer zu langsam rennt, wird geschnappt und gewinnt nichts!

Die Verfolger

Sie sind den Kandidaten bei „Renn zur Million … wenn Du kannst!“ dicht auf den Fersen: Top-Athleten und Hindernis-Profis bewegen sich mit Leichtigkeit über die Rennstrecke. Als Verteidiger der Million ist es ihr Ziel, die Kandidaten bei ihrem Lauf über die Hindernisse einzuholen und ihnen damit den Gewinn abzuknöpfen. Mit dabei sind neben den zwei Würzburgern unter anderem Olympiasieger Fabian Hambüchen; Carina Bungard, Team-Europameisterin im Obstacle Course Racing; Triathlon-Profi Roman Deisenhofer und Harun Özdemir, mehrfacher deutscher Meister im Taekwondo.

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