Streifenwagen der Polizei. Foto: Pascal Höfig
Streifenwagen der Polizei. Foto: Pascal Höfig

Zeugensuche nach Unfall zwischen Pkw und Straba

Am Dienstagmittag kam es in der Frankfurter Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer Straßenbahn. Erheblicher Sachschaden und Verkehrsbeeinträchtigungen waren die Folge.

Vermutlich Rotlicht nicht beachtet

Ein Opel-Fahrer befuhr gegen 12:55 Uhr die Frankfurter Straße in stadteinwärtiger Richtung. Auf Höhe der Einmündung in die Max-Planck-Straße wollte der 67-jährige Pkw-Fahrer die Straßenbahnschienen nach links überqueren. Hierbei missachtete er nach derzeitigem Ermittlungsstand das für ihn geltende Rotlicht der Lichtzeichenanlage. Im Einmündungsbereich konnte der Fahrer einer herannahenden, vorfahrtsberechtigten Straßenbahn nicht mehr rechtzeitig bremsen, weshalb es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam.

Hoher Sachschaden und Gleise blockiert

Zu dieser Zeit befanden sich rund 20 Fahrgäste im Schienenfahrzeug. Nach derzeitigem Stand blieben alle Beteiligten unverletzt, jedoch entstand erheblicher Sachschaden. Der Opel wurde total beschädigt und musste aus dem Gleisbereich durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Auch an der Straßenbahn entstand Sachschaden. Insgesamt wird der Gesamtschaden auf einen mittleren fünfstelligen Betrag beziffert. Die Straßenbahngleise waren für etwa 1,5 Stunden komplett blockiert. Weiterhin kam es zu dieser Zeit zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen in der Frankfurter Straße.

Zeugen gesucht!

Der Verkehrsunfall dürfte von einigen Passanten, insbesondere von den Fahrgästen der Straßenbahn wahrgenommen worden sein. Zur Klärung des Unfallhergangs bittet der Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt Zeugen, welche sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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