Zusammentreffen bei "rudi-rockt". Foto: Martin Knorr
Zusammentreffen bei "rudi-rockt". Foto: Martin Knorr

„rudi-rockt“ zum ersten Mal in Würzburg

Silke hat Bauingenieurwesen in Aachen studiert und schreibt derzeit ihre Masterarbeit in Würzburg. Dabei trägt sie eine Leidenschaft in sich, die nichts mit Brückenbau und Co. zu tun hat: das Kochen! Deshalb organisiert sie das erste rudi-rockt Event am 11. Oktober in Würzburg – ein Running Dinner Event, das sie bereits aus Aachen kennt und zu uns in die Stadt holt. Wir haben sie mal gefragt, was denn das Besondere an diesem Event ist und wie sich die Veranstaltung vom „Campus Dinner“ unterscheidet.

Neue Leute kennenlernen

„rudi“ steht ganz einfach für „Running-Dinner“. „Neben der wörtlichen Bedeutung steht rudi-rockt jedoch für eine leckere Art, neue Leute kennenzulernen und die Garantie für jede Menge Spaß“, erklärt Silke. „Die Idee von rudi-rockt ist es, an einem Abend in drei verschiedenen Küchen ein Drei-Gänge-Menü einzunehmen und dabei zwölf neue Leute kennenzulernen.“ Und dieses Event findet im Oktober zum ersten Mal in Würzburg statt, organisiert von Silke.

Ablauf

Würzburg erleben (WE): Wie genau läuft so ein Running-Dinner Abend bei euch ab?

Silke: Die Teilnehmer melden sich bis spätestens 12 Uhr am Vortag, in Würzburg bis Donnerstag 10. Oktober, in Zweierteams online auf der Homepage an. Danach wird für jedes Team eine individuelle Dinner-Route berechnet, die angibt, welchen Gang sie selbst zubereiten müssen und wo sie die zwei weiteren Gänge einnehmen dürfen.

Hier geht’s zur Anmeldung

Der Abend beginnt um 18.30 Uhr in den Küchen der Teams, die die Vorspeise zubereiten. Um 20.15 Uhr geht es für jedes Team in eine neue Küche, wo der Hauptgang serviert wird. Das Dessert gibt es dann ab 22 Uhr wieder an einem anderen Ort. Nach dem Dessert findet eine After-Dinner-Party statt, bei der sich alle Teams wieder treffen.

WE: Gibt es Einschränkungen bei der Rezeptauswahl? 

Silke: Es gibt keine offiziellen Einschränkungen. Jedes Team darf selbst entscheiden, was es kochen kann und möchte. Etwas mehr als eine Fertigpizza in den Ofen zu schieben darf es aber schon sein. Jeder Teilnehmer hat zudem die Möglichkeit, vorab anzugeben, ob sie/er irgendwelche Unverträglichkeiten o.ä. hat. Jedes Team bekommt zusammen mit der Route dann die Information, ob einer der vier Gäste gewisse Lebensmittel nicht verträgt und kann dementsprechend darauf Rücksicht nehmen.

Unterschied zum „Campus Dinner“

WE: Was macht ein Running-Dinner mit „rudi-rockt“ so einzigartig?

Silke: „rudi-rockt“ wurde von Aachener Studenten entwickelt. Das grundsätzliche Konzept des Running-Dinners ist bei den meisten Veranstaltern immer dasselbe. Das Besondere an „rudi-rockt“ ist der dahinterstehende Algorithmus, der die Routen für jedes Team berechnet. Durch die Berechnung wird ausgeschlossen, dass sich gleiche Teams an einem Abend mehrmals treffen. Außerdem werden die Entfernungen zwischen den Gängen durch den Algorithmus minimiert, sodass keine weiten Wege zwischen den Küchen zurückgelegt werden müssen.

WE: Was unterscheidet euer „Running-Dinner“ vom „Campus Dinner“?

Silke: Der wesentliche Unterschied zum „Campus Dinner“ ist, dass sich „rudi-rockt“ nicht nur an Studierende richtet.

Erfahrungen mit dem Campus Dinner 2018

Jeder kann daran teilnehmen und ist herzlich willkommen. Außerdem ist die Teilnahme bei „rudi-rockt“ kostenlos.

Zusammentreffen bei "rudi-rockt". Foto: Martin Knorr

Zusammentreffen bei „rudi-rockt“. Foto: Martin Knorr

Silkes Erfahrungen

Auch Silke hat bereits öfter bei „rudi-rockt“ teilgenommen. Kennengelernt hat sie das Event in ihrer Studienzeit in Aachen durch eine WG-Mitbewohnerin. Insgesamt hat sie bereits 14 Mal mitgemacht und war auch schon vorher begeistert von der Idee.

WE: Welche Erfahrungen hast du mit rudi-rockt gesammelt?

Silke: Ich habe ausschließlich sehr gute Erfahrungen mit „rudi-rockt“ gemacht. Neben der Tatsache, dass ich viele lustige Abende erlebt und nette Menschen getroffen habe, habe ich zwei meiner mittlerweile besten Freundinnen bei „rudi-rockt“ kennengelernt. Man bekommt durch „rudi-rockt“ die Möglichkeit, Menschen aus der unmittelbaren Umgebung kennenzulernen und zusammen einen lustigen Abend zu verbringen. Nicht jede/jeder wird die neue beste Freundin/der neue beste Freund, aber oftmals läuft man sich nach dem Abend nochmal auf der Straße über den Weg, kommt ins Gespräch oder grüßt einfach nett. Ich finde es einfach schön in einer Stadt zu leben, in der man nicht ganz anonym an seinen Mitmenschen vorbeiläuft.

Warum sollten unsere Leser sich auf keinen Fall euer Running-Dinner entgehen lassen?

Silke: „rudi-rockt“ bietet dir eine super Gelegenheit, mal wieder etwas ganz Neues auszuprobieren. Je mehr Menschen teilnehmen, desto bunter und lustiger wird der Abend. Wenn das Event ein Erfolg wird, steht einer Wiederholung nichts im Wege. Ich würde mich freuen, wenn die Veranstaltung auch in Würzburg zu einer festen Größe wird.

WE: Was willst du unseren Lesern noch mit auf den Weg geben?

Silke: Probiere es einfach aus! Nimm dir deine/n Partner/in, deine/n beste/n Freund/in oder klingle beim Nachbarn und melde dein Team an. Drei Gänge, drei verschiedene Gruppen also drei Chancen, dass der Abend unvergesslich wird!

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