Skip to content
WM-Sieger mit ihren Goldmedaillien
Die Würzburger Schwimmer Lea Boy (2. v. l.) und Sören Meißer (r.) ergatterten Gold für Deutschland. Foto: joKleindl Sports Photography.

Die Würzburger Schwimm-Weltmeister im Interview

So jung und schon schmückt sie der Titel „Weltmeister“: Die Freiwasser-Schwimmer Sören Meisner (29) und Lea Boy (19) haben bei der Schwimm – WM in Südkorea Gold für Deutschland geholt. Es liegen aufregende Tage im südkoreanischen Gwangju hinter den Beiden, seit vergangenem Montag sind die Schwimmer des Würzburger SVW 05 wieder zurück in Deutschland. Wir haben die Zwei auf dem Sprung erwischt und konnten sie zu den Eindrücken während der WM befragen:

Würzburg erleben (WE): Zu allererst: herzlichen Glückwunsch euch beiden! Wie fühlt es sich an, nach dieser aufregenden Schwimm – WM in Südkorea wieder in Deutschland zu sein?

Lea: Danke! Es ist schön wieder zuhause zu sein. Jeder freut sich mit einem und gratuliert zu diesem überraschenden tollen Erfolg.

Sören: Vielen Dank für die Glückwünsche. Ehrlich gesagt, war ich nicht lange in Deutschland. Ich bin erstmal mit meiner Freundin in den Kurzurlaub gereist.

WE: Was waren die aufregendsten und besonderen Momente auf eurer Reise?

Lea: Der schönste Moment war natürlich der Zieleinlauf der Staffel, wir waren alle sprachlos und konnten es gar nicht glauben. Aber auch die Medaillen aller anderen Sportler und die Olympiaqualifikation sind natürlich überwältigend. Jetzt im Nachhinein war es eine sehr erfolgreiche Weltmeisterschaft für das gesamte deutsche Team!

Sören: Zweifelsohne alles was mit dem Rennen zu tun hat. Das Schwimmen an sich, das Mitfiebern mit der Mannschaft und anschließend die Freude über die Medaille, aber natürlich auch die Medaille für unsere Teamkollegin Leonie Beck und die der Anderen aus dem Team.

Die Siegerehrung der deutschen Freiswasserstaffel. Foto: Alexander Beck.

WE: Wie sieht euer Trainingsalltag während der WM-Vorbereitung aus?

Sören: Wir trainieren zehn Mal die Woche, zwei Mal am Tag je zwei Stunden im Wasser und dazu noch einmal täglich eine Stunde an Land.

WE: Wie ist die Stimmung unter den Konkurrenten bei einem so wichtigen Wettkampf?

Lea: Klar merkt man die Nervosität und die Anspannung bei so einer Weltmeisterschaft, aber jeder versucht sein Bestes zu geben. Jedoch gibt es auch Freundschaften außerhalb des Wettkampfes.

Sören: Beim Freiwasserschwimmen ist die Stimmung immer relativ locker und freundlich. Auch unter den „konkurrierenden“ Nationen.

Die vier Schwimmer der deutschen Freiwasserstaffel konnten sich erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Foto: Alexander Beck.

WE: Wie habt ihr Südkorea erlebt? Hattet ihr Zeit, Gwangju zu erkunden?

Lea: Nein, Gwangju haben wir nicht erkundet, da die Wettkämpfe über mehrere Tage verteilt waren und einige Sportler auch noch Wettkämpfe im Becken hatten.

Sören: Und leider haben die Freiwasserwettkämpfe im Yeosu stattgefunden, deswegen haben wir von den anderen Sportarten nicht viel mitbekommen. Aber die Leute dort waren sehr nett und engagiert.

WE: Seit wann schwimmt ihr schon und wie seid ihr zum SVW 05 gekommen?

Lea: Ich schwimme eigentlich schon seit Klein auf, was dann mit den Jahren immer mehr wurde. Ich bin nach meinem Fachabitur im Juli 2018 in Elmshorn nach Würzburg gekommen.

Sören: Ich bin im Herbst 2011 aufgrund des Sports von Berlin nach Würzburg gewechselt.

WE: Zum Abschluss: wenn ihr mal nicht gerade im Becken seid – was ist euer absoluter Lieblingsort in Würzburg?

Sören: Im Sommer treffen wir uns oft mit Freunden am Main und grillen zusammen. Und auch der Blick von der Festung lohnt sich immer wieder aufs Neue! 

- ANZEIGE -

AUCH INTERESSANT