Hofgarten in Würzburg. Symbolfoto: Katharina Kraus
Hofgarten in Würzburg. Symbolfoto: Katharina Kraus

Vorteile & Vorurteile rund um die Privatschule

Privatschule – „nur was für Reiche“? Warum dieses Vorurteil schon längst überholt ist und welche Vorteile so eine private Schule alle bietet, zeigt die staatlich anerkannte Private Wirtschaftsschule Müller (PWS) in Würzburg. „Kompetent, engagiert, sympathisch“, das ist das Motto der PWS, welche seit nahezu 70 Jahren für eine erfolgreiche, intensive und praxisorientierte Ausbildung junger Menschen aus der Mittelschule, Realschule oder dem Gymnasium steht. Diese erlangen hier den Mittleren Bildungsabschluss („Mittlere Reife“), welcher ihnen umfassende Chancen in vielen Berufsfeldern bis hin zum Hochschulabschluss eröffnet.

Schule als Lebensraum

Der Fokus der PWS, welche auch die Möglichkeit einer offenen Ganztagsschule (Montag bis Donnerstag) bietet, liegt darin, als doch eher „kleine“ Schule durch pädagogisches und soziales Engagement des Kollegiums individuell auf die Schülerinnen und Schüler einzugehen. So können sie sich angstfrei und zielstrebig auf die Mittlere Reife vorbereiten. „Dies alles fördert den Gedanken, Schule als Lebensraum zu betrachten; denn Schule heute ist für uns mehr als Lernen und Lehren.“, so Vertreter der PWS.

Berufsnahe Ausbildung

Durch eine fundierte fachliche Ausbildung der Lehrkräfte soll eine sehr praxisnahe und teilweise schon berufsbezogene Ausbildung von Jugendlichen gewährleistet werden. Die Schule zeichnet sich außerdem dadurch aus, bewährte Konzepte mit neuen Ansätzen zu verknüpfen und somit ein modernes Arbeitsumfeld zu schaffen. An dieser Stelle sei auch zu erwähnen, dass die PWS seit kurzem als einzige Wirtschaftsschule in Würzburg eine 6. Klasse anbietet.

Aufnahmebedingungen

Generell sollte die Anmeldung unmittelbar nach Ausgabe der Zwischenzeugnisse erfolgen, wobei es hierbei keinen festen Einschreibungstermin gibt. Aufnahmebedingung ist ein Notendurchschnitt von 2,66 in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Fällt dieser höher aus, so hat man die Möglichkeit, sein Wissen in einem Probeunterricht unter Beweis zu stellen.

Zukunftsperspektiven

Doch was kann man eigentlich alles danach machen? Das ist eine Frage, die sich viele Schüler oder auch Eltern stellen. Mit der erlangten Mittleren Reife, welche am Ende der 10. beziehungsweise 11. Klasse mit erfolgreichem Ablegen der zentral vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus gestellten Prüfung erreicht wird, ist der Einstieg in viele Berufsfelder, z.B. im Bereich Wirtschaft und Verwaltung im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst oder auch in eine Vielzahl von weiterführenden Bildungswegen möglich.

Überblick Zukunftsperspektiven

Die „Qualität [der Schule] spiegelt sich in der Tatsache, dass die Wirtschaft gern Absolventen der Wirtschaftsschule einstellt bzw. ihnen einen Ausbildungsplatz anbietet.“, meint man bei der PWS. Gut zu wissen: Wenn man sich für eine Berufsausbildung im Bereich Wirtschaft und Verwaltung entscheidet, kann der Wirtschaftsschulabschluss sogar als erstes halbes Jahr der Ausbildungszeit angerechnet werden.

Führung durch’s Schulhaus

Jeden Monat gibt es Führungen durch das Schulhaus. So kann man sich vor Ort selbst einen Eindruck verschaffen und alle Fragen los werden. Die Runde startet jeweils um 18 Uhr. Weitere Infos zu Daten & Co. finden sich online auf der Homepage der PWS.

Was kostet das?

Das Jahresschulgeld wird über einen Zeitraum von elf Monaten mittels Lastschriftverfahren zu je 125 Euro (plus einmalige Aufnahmegebühr von zehn Euro) abgebucht. Im Falle der offenen Ganztagsschule fällt nochmal ein kleiner Betrag pro Monat an. Gerne kann man hierzu aber nochmal von der Schulleitung oder dem Beratungslehrer informiert werden. Des Weiteren kann ein Antrag auf Übernahme der Schulwegkosten gestellt werden.

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