Die Metallstacheln auf der Treppe in Grombühl wurden entfernt. Foto: Pascal Höfig
Die Metallstacheln auf der Treppe in Grombühl wurden entfernt. Foto: Pascal Höfig

Gefährliche Metallstacheln auf Grombühler Treppe abgebaut

Eine Treppe, die durch die Republik ging: Im Würzburger Stadtteil Grombühl wurden vor einiger Zeit auf einer Treppe eines Wohnhauses nähe Wagnerplatz Metallstachelstreifen angebracht. Grund hierfür waren vermutlich die Personengruppen, die sich dort regelmäßig niederließen und Alkohol konsumierten. Vor allem in den Sozialen Medien brach daraufhin eine Diskussion über diese Maßnahme los. Die einen fanden es durchaus richtig, so sein Eigentum zu schützen, wieder andere äußerten, dass dies doch menschenverachtend sei und eine erhebliche Gefahrenquelle darstellen würde. Und tatsächlich hat sich etwas getan: Heute, am 25. Juni, wurden die Metallspitzen entfernt.

Kind an Treppe verletzt

Möglicherweise hängt die Demontage mit einem Vorfall vom vergangenen Samstag zusammen. Hier stürzte ein 5-jähriger Junge an der Treppe und verletzte sich an den Metallspitzen. Der Fall wurde daraufhin zur Anzeige gebracht und die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Verursacher – heißt die Hauseigentümer, die die Metallspitzen angebracht haben. Zwar befinde sich die Treppe auf einem privaten Grundstück, dennoch ist diese frei aus dem öffentlichen Raum zugänglich und kann deshalb eine Gefahrenquelle darstellen, das bestätigte auch die Stadt gegenüber der Mainpost. Zudem wird weder mit einem Schild, noch mit einer Signalfarbe auf die Gefahr hingewiesen. Die Hausbesitzerin wurde demnach von der Stadt dazu aufgefordert, die Metallspitzen zu entfernen.

Treppe am Wagnerplatz. Foto:Darja Schano

Treppe am Wagnerplatz. Foto: Darja Schano

Bei der Entfernung der Metallstreifen stand vor Ort kein Ansprechpartner zur Verfügung, jedoch wurden die Metallspitzen weder von der Stadt noch von der Polizei entfernt, sondern vermutlich von der Hausverwaltung selbst.

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