Kriminalpolizei. Symbolfoto: Pascal Höfig
Kriminalpolizei. Symbolfoto: Pascal Höfig

Zwei tote Personen in Wohnhaus: Hintergründe noch unklar

NACHTRAG: Nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass es sich bei dem männlichen Toten um den Täter handelt. Die unterfränkische Polizei hat deshalb die Fahndung nach einer möglichen dritten Person eingestellt. Nähere Ermittlungsergebnisse werden nach der Obduktion der beiden Leichen, die am Dienstag stattfinden wird, erwartet.

 

Am Montagmittag hat die Aschaffenburger Polizei in einem Wohnhaus eine Frau und einen Mann tot aufgefunden. Wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts haben die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg die Ermittlungen übernommen.

Massive Gewalteinwirkung

Beide Verstorbenen sind offensichtlich durch massive Gewalteinwirkung ums Leben gekommen. Der Tatort befindet sich in einem Einfamilienhaus in der Weingartenstraße. Die Hintergründe und der Hergang der Tat sind bislang noch unklar. Darüber hinaus ist Gegenstand der Ermittlungen, in welchem Verhältnis die beiden Toten zueinander standen.

Die Tatortarbeit hat inzwischen die Kripo Aschaffenburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft übernommen. Darüber hinaus laufen noch umfangreiche Fahndungsmaßnahmen, in die mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Alzenau und benachbarter Dienststellen mit eingebunden sind. Auch eine Vertreterin der Staatsanwaltschaft ist vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu verschaffen.

Nach dem aktuellen Ermittlungsstand gibt es Hinweise, dass es sich bei dem verstorbenen Mann um den Täter handeln könnte. Allerdings kann auch nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass der Täter vor Eintreffen der Einsatzkräfte vom Tatort geflüchtet ist.

Zeugen beschrieben den Täter wie folgt:

– Männlich
– Ca. 30 Jahre alt
– Schlanke Figur
– Dunkle Haare mit Halbglatze
– Brillenträger
– Trug graues oder hellgrünes T-Shirt
– Der Täter könnte blutverschmiert sein

Wer in Kahl am Main möglicherweise eine Person beobachtet hat, auf die die Beschreibung zutrifft, wird dringend gebeten, sofort über Notruf 110 die Polizei zu verständigen. Mögliche Zeugen sollten nicht selbst handeln, da der Täter bewaffnet sein könnte!

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidium Unterfranken.

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