Die Schönbornstraße. Foto: Pascal Höfig
Die Schönbornstraße. Foto: Pascal Höfig

Würzburg hat eine der belebtesten Einkaufsstraßen Deutschlands

Egal ob Weihnachtsgeschenke, ein neues Paar Schuhe oder ein neues Kleid: Irgendwann wird schon jeder einmal durch Würzburgs Straßen gebummelt sein und die ein oder andere Sache eingekauft haben. Damit sind wir aber auch definitiv nicht alleine. Mit Hilfe von Laserzählungen wurde jetzt ermittelt, dass Würzburg auf Platz 15 der meist frequentierten Einkaufsstraßen in Deutschland ist, so ein Bericht des Main-Echo.

Lasermessgeräte haben Passanten erfasst

Das Maklerunternehmen Engel und Völkers analysierte 55 Einzelhandelslagen in 29 Städten. Dabei haben Lasermessgeräte die Frequenzen an allen Dienstagen und Samstagen von 10 bis 20 Uhr erfasst. Zusätzlich zum Durchschnittswert werden natürlich auch andere Einflussfaktoren wie Wetter oder Veranstaltungen beachtet, so zu lesen auf der Website des Unternehmens. 

Würzburg auf Platz 15

Die Würzburger Schönbornstraße erreichte bei den Dienstagsmessungen Platz 15 mit 2.430 Passanten pro Stunde. Das ist, im Vergleich mit den anderen nordbayrischen Städten, der höchste Wert im Ranking, so das Main-Echo. Nürnberg ist in der Rangliste dreimal zu finden, nämlich auf Platz 19, 30 und 51. Bamberg liegt mit seinem Grünen Markt auf 32.

Am Samstag sieht es jedoch etwas anders aus: Die Karolinenstraße in Nürnberg ist hier auf Platz 12 gerutscht. In Würzburg hingegen liegt die Schönbornstraße nur noch auf Platz 22 mit 3.942 Passanten pro Stunde. Insgesamt ist die Frequenz in deutschen Einkaufsstraßen an Samstagen um 88,4 % höher als an Dienstagen.

Beliebteste Straße in München

Doch wen findet man auf dem Siegertreppchen? Sowohl an Dienstagen als auch an Samstagen ist die Neuhauser Straße in München so gut wie uneinholbar auf Platz eins. Hier schieben sich Dienstags durchschnittlich 5.049 Fußgänger durch die Straße, am Samstag sind es sogar 11.256. Das spürt man auch an den Mieten: Ein Quadratmeter Ladenmiete auf der Neuhauser Straße kann bis zu 370 Euro im Monat kosten, so die Statistiken.

Hannover und Köln auf dem Siegertreppchen

Auf Platz zwei und drei sind Köln und Hannover zu finden. So sind samstags im Schnitt 9.412 Fußgänger in der Schildergasse in Köln unterwegs, in Hannover dagegen 7.650 Passanten in der Georgstraße. Straßen in Berlin, wie die Tauentzienstraße oder in Stuttgart die Königsstraße, sind relativ weit abgeschlagen, mit weniger als halb so hohen Frequenzen wie München, Köln oder Hannover.

Eure Meinung ist gefragt!

Jetzt ist eure Meinung gefragt: Was haltet ihr von den Würzburger Einkaufsstraßen? Zu Recht auf Platz 15 oder völlig unbegründet? Hinterlasst eure Meinung in den Kommentaren!

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