Die Wasserschutzpolizei. Foto: Pascal Höfig
Die Wasserschutzpolizei. Foto: Pascal Höfig

Beinahe-Unfall mit Grillboot auf dem Main

Am Freitag, dem 07.06.2019, kam es in den Abendstunden zu einer gefährlichen Begegnung eines sog. „Grillbootes“ und einem Gütermotorschiff. Beide Fahrzeuge waren auf Höhe des Graf-Luckner-Weihers flussaufwärts unterwegs. Dabei hatte die 43-jährige Mieterin des führerscheinfreien Bootes offenbar Probleme mit der sicheren Führung des auch als „Grill-Donut“ genannten runden Bootes, welches in der Folge in den Sog des Güterschiffes geriet und von diesem angesaugt wurde. Es kam zu einer Berührung beider Fahrzeuge, wobei glücklicherweise keiner der Insassen des Bootes verletzt wurde und auch kein Sachschaden festzustellen war.

Die alarmierten Beamten der Wasserschutzpolizei stellten bei der Bootsführerin keinen Alkoholeinfluss fest, jedoch war diese mit der sicheren Bootsführung offenbar überfordert.

Nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotential

In diesem Zusammenhang sei durch die Wasserschutzpolizei nochmals darauf hingewiesen, dass gerade im Bereich bei Würzburg durch die relative räumliche Enge und die gerade an den Wochenenden oft starke Frequentierung durch Freizeitverkehr und bevorrechtigte Hotel- und Güterschiffe ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotential lauert.

Die Fahrzeuge der Berufsschifffahrt dürfen von Sportbooten nicht behindert oder gar gefährdet werden, ihnen ist in jedem Fall der notwendige Raum zu manövrieren zu gewähren und ausreichend Abstand zu halten. Der jeweilige Bootsführer ist nicht nur für die sichere Steuerung seines Fahrzeuges, sondern auch für die Sicherheit aller Mitfahrer voll verantwortlich. Insbesondere wird vor Fahrten bei Dunkelheit mit führerscheinfreien Fahrzeugen gewarnt, da hier das nötige Wissen um die Besonderheiten (wie Lichterführung etc.) oft gänzlich fehlt.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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