Symbolfotos Schulkinder. Foto: Pascal Höfig
Symbolfotos Schulkinder. Foto: Pascal Höfig

Modellprojekt: Innovative Betreuung für Grundschüler

Viele Eltern wünschen sich eine Betreuung nach dem Unterricht und in den Schulferien – und das auf hohem pädagogischem Niveau. Die Kooperative Ganztagesbildung vereint die Vorteile aller bisherigen Betreuungsangebote für Grundschulkinder, so die Stadt Würzburg in einer Pressemitteilung: Die pädagogische Qualität der Horte mit einer qualifizierten Hausaufgabenbetreuung und die zeitliche Flexibilität der Mittagsbetreuungen. Ausschließlich pädagogische Fachkräfte werden in der Betreuung eingesetzt und Eltern entscheiden ganz individuell, wie lange das Kind nach dem Unterricht betreut werden soll.

Betreuung auch in den Ferien

Dieses Modell bietet vor dem Unterricht, im Anschluss an den Unterricht und in den Ferien eine Betreuungszeit von 6.30 Uhr bis 18 Uhr an. Die Bayerische Staatsregierung gab in Würzburg dem ElisabethenHeim den Zuschlag, um das innovative Modell als mögliches flächendeckendes Betreuungsmodell für Bayern zu erproben. Um die Bildungs- und Teilhabechancen von Grundschülern zu stärken und die Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen, soll bis 2025 ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder geschaffen werden.

Förderung von 12 Standorten in Bayern

Damit Sozial- und Kultusministerium dafür gewappnet sind, werden ab dem kommenden Schuljahr an zwölf Standorten in Bayern Modelleinrichtungen in besonderem Maße gefördert. Sozialreferentin Dr. Hülya Düber zeigt sich begeistert über den einzigartigen Modellcharakter Würzburgs: „Wir sind stolz mit diesem Modell daran beteiligt zu sein, ein wegweisendes Betreuungsmodell für Bayern zu entwickeln. Es vereint nicht nur die Vorteile der bisherigen Betreuungsmodelle, sondern ermöglicht darüber hinaus zum Wohle der Kinder eine enge Kooperation zwischen Lehr- und Erziehungskräften.“

Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

Ganztagskooperationspartner und Schule bilden eine gemeinsame Bildungs- und Erziehungspartnerschaft: Die hohe Qualität der Bildungs- und Betreuungsangebote wird von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften gemeinsam verantwortet. Diese arbeiten Hand in Hand, so dass aus beiden Bereiche die Stärken zum Tragen kommen. Das Projekt wird wissenschaftlich vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) und dem Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) begleitet.

Start zum neuen Schuljahr

Lobende Worte gab es bei der Auftaktveranstaltung der Staatsregierung auch seitens des Referatsleiters des Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales Hans-Jürgen Dunkl. Er zeigte sich vom innovativen Charakter des Modells und dem Engagement in Würzburg beeindruckt. Das Modell startet zum Schuljahr 2019/20 in der Würzburger Innenstadt an der Privaten Katholischen Volksschule ElisabethenHeim in Zusammenarbeit mit dem dort schon seit vielen Jahren sehr eng kooperierenden Hort ElisabethenHeim. Wenige Betreuungsplätze sind noch zu vergeben. Anfragen beantwortet das Leitungsteam des ElisabethenHeims (0931 3513 109 oder leitungsteam@elisabethenheim.de).

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

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