Die Ballbusters Würzburg starten ihre erste Crowdfunding-Kampagne für ihre jüngstes Mitglied. Foto: Ballbusters Würzburg.
Die Ballbusters Würzburg starten ihre erste Crowdfunding-Kampagne für ihre jüngstes Mitglied. Foto: Ballbusters Würzburg.

Hockey im Elektrorollstuhl – rasant und faszinierend

Am kommenden Samstag, den 18. Mai, findet der dritte Spieltag der 2. Bundesliga im Powerchair Hockey statt. Die „Ballbusters Würzburg“ laden auch dieses Mal herzlich alle Interessierten zu diesem rasanten und faszinierenden Sport ein. Von 10 bis 19 Uhr finden in Thüngersheim neun Spiele zwischen fünf Mannschaften statt. Aktuell läuft außerdem auch ein Crowdfunding-Projekt der Ballbusters, über welches sie Spenden für einen Sportrollstuhl ihres jüngsten Spielers Noah Goltz sammeln .

Hockey spielen trotz körperlicher Behinderung

Beim Powerchair Hockey sitzen alle Spieler im Elektrorollstuhl, der bis zu 15 km/h schnell fahren kann. Mit Plastikschlägern, die unter Umständen direkt am Rollstuhl befestigt sind, wird versucht, den 8 cm großen Ball möglichst oft im gegnerischen Tor zu versenken. Bei einem Spieltag spielen mehrere Mannschaften über den Tag oder das Wochenende hinweg gegeneinander, so dass es immer wieder Neues zu entdecken gibt.

Seit Ende der 80er Jahre gibt es Powerchair Hockey in Würzburg und die Ballbusters möchten auch in Zukunft ein Sportangebot für Menschen mit Behinderung in und um Würzburg ermöglichen. Oftmals ist Powerchair Hockey für viele Elektrorollstuhlfahrer die einzige Sportart, die sie ausüben können, denn alle Spieler sind aufgrund von Körperbehinderungen auf einen Rollstuhl angewiesen.

Seit Ende der 80er gibt es die Ballbusters, aktuell spielen sie in der 2. Bundesliga. Foto: Ballbusters Würzburg.

Seit Ende der 80er gibt es die Ballbusters, aktuell spielen sie in der 2. Bundesliga. Foto: Ballbusters Würzburg.

Erste Crowdfunding-Kampagne der Ballbusters

Die Würzburger Ballbusters haben viele Kosten zu decken, wie z.B. Hallenmiete, Sport-Equipment, Rollstuhlreparaturen, Fahrten und Unterkunft bei Auswärtsspielen und sammeln daher durchgehend Spenden. Die Anschaffung eines Elektrorollstuhls, der auf die Spieler zugeschnitten ist, ist sehr teuer und kann bis zu 20.000 Euro kosten. Da die Krankenkassen Sportrollstühle nicht unterstützen, haben die Ballbusters Würzburg nun eine Crowdfunding-Kampagne für einen Sportelektrorollstuhl für ihren jüngsten Spieler Noah Goltz gestartet.

„Beim Hockey kann ich mich richtig austoben!“, so Noah, 12 Jahre.

Mit körperlicher Behinderung in Würzburg

Die Angebote für Menschen mit Behinderung in Würzburg werden immer besser und auch mehr. Dieses Jahr gab es die 1.Würzburger Wochen der Inklusion und auch das NoLimits-Event jeden Mai ist ein fester Bestandteil von Würzburg geworden. Wie sich sonst das Leben mit Behinderung in Würzburg gestaltet, kann man übrigens hier im Interview mit Julian, einem der Ballbustern, nachlesen.

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