Rettungshubschrauber "Christoph 18" über der Einsatzstelle. Foto: Anonym
Rettungshubschrauber "Christoph 18" über der Einsatzstelle. Foto: Anonym

Großeinsatz bei Randersacker: Person springt von A3-Brücke

Am Donnerstagabend rückte die Berufsfeuerwehr Würzburg mit der Höhenrettungsgruppe auf die Autobahnbrücke Randersacker der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Frankfurt aus.

Gemeldet wurde eine Person, die über das Geländer gestiegen war und sich offensichtlich von der Brücke stürzen wollte. Durch den darunter fließenden Main wurden parallel dazu Wasserrettungskräfte alarmiert.

Person gesprungen

Bereits auf der Anfahrt teilte die Polizei mit, dass die Person gesprungen sei und sich auf einer, vom Ufer ca. 5 Meter entfernten Insel gelandet war.

Die erst eintreffenden Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Randersacker schafften mittels einer Steckleiter, die als Brücke über das Wasser gelegt wurde sofort Zugang zu der Insel.

Die Person konnte somit umgehend rettungsdienstlich behandelt werden. Sie war trotz der großen Sturzhöhe wach und ansprechbar.

Parallel dazu wurde zwischen den Rettungsdiensten und der Feuerwehr der Transport des Patienten von der Insel zu einem sicheren Übergabepunkt an Land vorbereitet.

Mit dem Boot zum Hafen gebracht

Nach der Stabilisierung des Patienten wurde dieser mit einem Boot von der Insel zum Hafen nach Eibelstadt transportiert und konnte dort bis zum Transport in eine Klinik im Rettungswagen behandelt werden.

Während der Rettung sicherten weitere Kräfte der Wasserrettung und Feuerwehr den Einsatz ab. Eine Gefahr durch den laufenden Schiffsverkehr des Main war nicht gegeben.

Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Randersacker, der Rettungs- und Wasserrettungsdienste, ein Rettungshubschrauber und die Polizei im Einsatz.

Während des Einsatzes wurde im Stadtgebiet Würzburg der Brandschutz durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Würzburg abgesichert.

Hinweis der Redaktion

Um keinen Anreiz zur Nachahmung zu geben, berichten wir in der Regel nicht über Selbsttötungen und deren Ankündigungen. Außer die Umstände erlangen besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.

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