So soll das Bossiviertel aussehen. Visualisierung: Stadtbau Würzburg
So soll das Bossiviertel aussehen. Visualisierung: Stadtbau Würzburg

Bossiviertel: In Grombühl entstehen 146 neue Wohnungen

Im Würzburger Stadtteil Grombühl entsteht neuer Wohnraum: Insgesamt 146 neue Wohnungen werden bis Ende 2020 zwischen Steinheil-, Bossi-, und Scharoldstraße gebaut. Heute wurde der Grundstein für das Großprojekt mit dem Namen Bossiviertel gelegt. Bauherrin ist die Stadtbau Würzburg GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Stadt Würzburg.

1-5 Zimmer-Wohnungen

Das neue Quartier verspricht nicht nur insgesamt mehr Wohnungen, 146 statt wie früher 144, sondern auch mehr Wohnfläche und Platz. Im Bossiviertel wird es statt 6.500 zukünftig 9.841 Quadratmeter Wohnfläche für jetzt 350 Bewohner (vorher 180) geben. Bei den Wohnungen wird es 1-5 Zimmer-Wohnungen geben, die zwischen 34 – 165 Quadratmeter groß sind.

50% geförderter Wohnbau

Laut Stadtbau wird es sich außerdem bei knapp 50%, das entspricht 72 Wohnungen, um geförderten Wohnbau handeln. Für diese Wohnungen wird die Kaltmiete zwischen 5,50 bis 7,50 Euro/Quadratmeter liegen. Für alle anderen Wohnungen werden Mieten zwischen zehn und zwölf Euro pro Quadratmeter fällig, so die Mainpost.

Kinderbetreuung und Tiefgarage

Auch möchte die Stadtbau das Wohnumfeld möglichst angenehm und ansprechend gestalten. So soll es begrünte Höfe, Mietergärten und einen Gemeinschaftsraum geben. Zudem ist in einem Wohngebäude eine Kinderbetreuung für bis zu zwölf Kindern geplant, heißt es von Seiten der Stadtbau. Angesprochen werden sollen hier Bewohner, die zum Beispiel im Schichtdienst in der nahe gelegenen Uniklinik arbeiten und mit dem Bossiviertel so ein optimales Wohnquartier geboten bekommen würden.

Eine weitere Neuerung werden die PKW-Stellplätze. 75 Plätze soll es zukünftig geben, dafür werden laut Mainpost zwei Tiefgaragen gebaut. Vorher hatten die Bewohner überhaupt keine Parkplätze und mussten die Fahrzeuge an der Straße abstellen.

Baukosten von 40 Millionen

Insgesamt wird das Bauprojekt circa 40 Millionen Euro kosten, wovon vom Freistaat Bayern 9 Millionen durch Darlehen und 1,3 Millionen durch einen Zuschuss übernommen werden. Laut Mainpost werden die ersten Mieter dann bereits Ende 2020 in die neuen Häuser einziehen können.

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