Dirk Nowitzki 2011 auf dem Balkon der Residenz. Foto: Stefan Schwaneck
Dirk Nowitzki 2011 auf dem Balkon der Residenz. Foto: Stefan Schwaneck

Doch keine Straße für Dirk Nowitzki?

Wenn es nach FDP-Stadtrat Karl Graf ginge, würde es in Würzburg bald eine Dirk-Nowitzki-Straße geben. Diesen Antrag stellte er im Namen der FDP-Bürgerforum-Stadtratsfraktion Oberbürgermeister Christian Schuchardt. Im gestrigen Hauptausschuss wurde schließlich darüber diskutiert. Zumal es eigentlich eher unüblich ist, eine Straße oder einen Platz nach einer noch lebenden Person zu benennen.

Novum in Würzburg

Graf schrieb in seinem Antrag allerdings: „Es ist in diesem Fall nicht angezeigt das Ableben der zu ehrenden Person abzuwarten, es gibt Beispiele in demokratischen Staaten wo diese Ehre lebenden Personen erwiesen wird.“ Zudem habe Nowitzki sein Lebenswerk abgeschlossen. Ihm sei aber auch bewusst, dass es in Würzburg noch nie eine Straßenbenennung vor dem Tod der Person gegeben habe, so die Mainpost.

Lieber anderweitige Ehrung

Kultur-, Schul- und Sportreferent Achim Könneke sehe eine Straßenbenennung nach Dirk Nowitzki allerdings kritisch, heißt es in Berichten der Mainpost. Für ihn sei die Regelung, eine Straßenbenennung erst nach dem Tod einer Person vorzunehmen, der richtige Weg. Er sprach sich eher für eine anderweitige Ehrung des berühmten Würzburger Sportlers aus. Laut Mainpost stimmten hier auch die Mehrheit der anwesenden Stadträte zu.

Empfang für Dirk Nowitzki?

Letztendlich wurde nun entschieden, den Antrag zwar weiterzuverfolgen, diesen aber erst noch auszuarbeiten und auch nicht zwingend nur auf eine Straßenbenennung zu beschränken, heißt es bei der Mainpost.

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