Auto & Fahrrad. Foto: Pascal Höfig
Auto & Fahrrad. Foto: Pascal Höfig

Neues Bündnis „Verkehrswende jetzt“ fordert nachhaltige Verkehrspolitik

Ein neues Bündnis mit dem Namen „Verkehrswende jetzt“ hat sich in Würzburg formiert um sich für eine nachhaltige Verkehrspolitik in Stadt und Landkreis Würzburg einzusetzen, so heißt es in einer Pressemitteilung. Aktuell stellt sich das Bündnis der Öffentlichkeit mit einer Aktionswoche vor. Am 25. April veranstaltete das Bündnis eine Demonstration für eine Verbesserung der Radinfrastruktur in der Stadt. Dafür wurde eine Fahrspur auf der Löwenbrücke kurzzeitig gesperrt.

Fünf Hauptziele formuliert

Laut Pressemitteilung haben die Initiatoren fünf Hauptziele formuliert, die es gelte zeitnah umzusetzen. So fordern sie eine deutliche Reduzierung des motorisierten Verkehrs bei gleichzeitigem Ausbau des ÖPNV sowie der Radinfrastruktur. Darüber hinaus muss nach Ansicht des Bündnisses der Fußverkehr merklich gestärkt werden. Diese und weitere konkrete Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Lebensqualität Aller deutlich zu erhöhen.

Umweltfreundlichere Fortbewegungsmöglichkeiten

Dabei gehe es dem Bündnis vor allem darum, dass für alle Bürger ein flächendeckendes Angebot an effizienteren und umweltfreundlicheren Fortbewegungsmöglichkeiten geschaffen werde. „Wir laden alle Politiker und Verantwortlichen im Bereich Stadt- und Gemeindeentwicklung sowie in der Verkehrsplanung dazu ein, gemeinsam mit uns unsere Vorschläge fachlich zu diskutieren“, so Pressesprecher des Bündnisses, Volker Glöckner.

23 Organisationen, darunter Parteien und Unternehmen

Zu dem Bündnis haben sich mehr als 23 Organisationen zusammengefunden, darunter mehrere Bürgerinitiativen, Naturschutz- und Verkehrsverbände, wie der ADFC, sowie Parteien, wie zum Beispiel SPD, ÖDP und Grüne. Aber auch Würzburger Unternehmen und Privatpersonen haben sich laut Pressemitteilung bereits angeschlossen. Offiziell stellt sich das Bündnis am Samstag, den 27. April, um 14.00 Uhr auf dem QR-Platz (Ecke Eichhornstraße/Spiegelstraße) vor. Weitere Informationen gibt es online.

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