Einen Bruchteil des Mülls, der gesammelt wurde, präsentierten die Bauhof-Mitarbeiter Landrat Eberhard Nuß. Foto: Dagmar Hofmann.
Einen Bruchteil des Mülls, der gesammelt wurde, präsentierten die Bauhof-Mitarbeiter Landrat Eberhard Nuß. Foto: Dagmar Hofmann.

Osterputz an Straßen im Landkreis Würzburg

Jede Menge Flaschen, Papiertüten, Plastikmüll und Getränkedosen, aber auch größere Teile, wie beispielsweise ausrangiertes Autozubehör – das alles haben Mitarbeiter der Straßenmeisterei Giebelstadt an den von ihnen betreuten Straßen aufgefunden und gesammelt. Ein ganzer Lkw-Anhänger mit rund hundert gefüllten 100-Liter-Säcken ist bisher zusammengekommen. Und in dieser Woche läuft die Aktion „Osterputz“, wie sie intern genannt wird, noch weiter.

Jedes Jahr mehr Müll

Besonders „ergiebig“ sind nach den Erfahrungen der Mitarbeiter die Hauptverkehrsstraßen Richtung Würzburg: Die Bundesstraße 19, die Staatstraße 2418 zwischen Ochsenfurt und Heidingsfeld und die Bundesstraße 13, die in der Karwoche von Müll befreit wird. Und die Erfahrung zeigt weiter, dass sich die Menge jedes Jahr erhöht.

Landrat zeigt sich betroffen

Um zu dokumentieren, welche Mengen mittlerweile dabei anfallen, haben die Mitarbeiter ihren obersten Chef, Landrat Eberhard Nuß, eingeladen. Dieser zeigt sich betroffen von der Art und Menge des Mülls und dankte den Mitarbeitern für ihren beherzten Einsatz mit Greifzange und Abfallsack.

Mähwerke könnten beschädigt werden

Neben dem Naturschutz-Gedanken hat die Osterputzaktion des Bauhofes einen zweiten Grund: der in den Straßengräben vorhandene Müll könnte die ab Frühsommer zum Einsatz kommenden Grasmähwerke schwer beschädigen. „Ich bin den engagierten Mitarbeitern des Bauhofes sehr dankbar für ihren Einsatz für den Umweltschutz, aber auch für die Weitsicht, unsere Gerätschaften zu schonen“, lobte der Landrat.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Landratsamt Würzburg.

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