Maximilians Leidenschaft: Die Musik. Foto: Maximilian Höller
Maximilians Leidenschaft: Die Musik. Foto: Maximilian Höller.

Von Ruhm, Hatern und Musik: Sänger Maximilian Höller im Interview

„Anfangs lachen sie dich aus, haten was du machst. Lästern über deinen Style, alles, was du tust“ – eine Line aus Maximilian Höllers neuer Single „Einzigartig“. Der Schweinfurter Singer & Songwriter brachte vergangene Woche seine zweite Single heraus, welche sich vor allem mit den Themen Nachahmung und Hate beschäftigt. Themen, die in der heutigen Zeit durch Plattformen wie Instagram, Youtube & Co. oft Alltag für Personen des öffentlichen Lebens geworden sind. Über 140 Likes zählt der neue Song „Einzigartig“ derzeit auf Youtube – genauso aber auch 120 Dislikes (Stand: 11.4.19). Wie der 18-jährige mit Negativität umgeht und wieso sein Video ausgerechnet in Würzburg gedreht wurde, erfahrt ihr im Interview.

Verbindung zu Würzburg

Würzburg erleben: Was verbindet dich mit Würzburg?

Maximilian: Ziemlich viel, wenn ich so darüber nachdenke! Ich habe einige Freunde und Bekannte in Würzburg, weshalb ich sehr oft hier bin. Außerdem bin ich auch immer wieder zum Essen in Würzburg, da es dort wirklich sehr viele gute und schöne Restaurants gibt. Ich gehe hier auch öfters mal in ein paar coole Clubs und Bars, […], weil einfach viele junge Leute in Würzburg unterwegs sind.

Würzburg erleben: Wie kam es dazu, dass du gerade Würzburg als Location für dein neues Musikvideo gewählt hast?

Maximilian: Das lässt sich eigentlich relativ leicht begründen: Würzburg ist einfach eine wunderschöne Stadt mit vielen tollen Spots und Locations, die es woanders nicht so gibt. Ein weiterer Grund ist natürlich auch, dass Würzburg nicht sehr weit von meiner Heimatstadt Schweinfurt entfernt ist und ich mich dort auch dementsprechend gut auskenne. Das alles zusammen hat mich dazu bewegt, mein Musikvideo für meine neue Single „Einzigartig“ dort zu drehen und produzieren zu lassen.

Umgang mit „Hatern“

Würzburg erleben: Du redest in deinem neuen Song „Einzigartig“ unter anderem auch von Hinterlistigkeit und Nachahmung – sprichst du da aus Erfahrung? Wenn ja, wie gehst du mit „Hate“ um?

Maximilian: Richtig. Es gibt immer Leute, die einem etwas nicht gönnen und dich für das, was du tust und wer du bist, haten. Ich persönlich kann es nicht so ganz nachvollziehen, wieso man andere Menschen nicht einfach das machen lässt, worauf sie Lust haben und was sie lieben. Aber es gibt leider viele Leute, die sich mehr mit anderen Menschen beschäftigen, als mit sich selber. Aber das wird immer so sein und das war auch schon immer so. Wichtig ist es, sich davon nicht beeinflussen zu lassen, sondern einfach weiter seinen Weg zu gehen und die sogenannten „Hater“ nicht zu beachten. Auch wenn es nicht immer ganz so leicht fällt, muss man damit leben und einfach immer weitermachen. Mich persönlich pusht das nur noch mehr und es treibt mich weiter an!

Vorteile und Schattenseiten der Aufmerksamkeit

Würzburg erleben: Wie fühlt es sich an – sei es durch YouTube-Videos, Spotify, Instagram, etc.-  in der Öffentlichkeit zu stehen? Was sind die positiven Seiten, was die negativen?

Maximilian: Es ist auf jeden Fall ein Privileg für mich, dass ich meine Musik mit allen Menschen teilen darf und ich bin jeden Tag dankbar dafür, dass ich gesund bin, es mir gut geht und ich diese Chance und Möglichkeit habe und nutzen kann!

In der heutigen Zeit ist es ein sehr großer Vorteil im Vergleich zu früher, dass man seine Musik und allgemein seine Projekte über Instagram, Spotify, usw. mit einer großen Reichweite enorm schnell und mit relativ wenig Aufwand mit allen Menschen weltweit teilen kann und die Leute einem überall auf den sozialen Medien folgen können. Das ist für mich als Künstler natürlich eine sehr gute Chance und Gelegenheit, meine Musik schneller und besser zu verbreiten, die ich auch dementsprechend nutze. Das ist eine sehr positive Seite, mit der ich meinem Ziel, meine Musik mit allen Menschen zu teilen, jeden Tag ein Stückchen näher komme. Dafür bin ich wirklich dankbar!

Mit gerade mal 18 Jahren möchte Maximilian die Musikwelt erobern - Youtube, Instagram & Co helfen ihm dabei. Foto: Maximilian Höller.

Mit gerade mal 18 Jahren möchte Maximilian die Musikwelt erobern – Youtube, Instagram & Co helfen ihm dabei. Foto: Maximilian Höller.

Die negativen Seiten gibt es natürlich auch. Wenn man in der Öffentlichkeit steht, muss man immer wieder auch mit Gegenwind und Hatern rechnen. Durch die sozialen Medien haben diese natürlich auch mehr Chancen, sich anonym zu äußern und sich „hinter“ Fake-Accounts zu verstecken. Aber das gehört nunmal dazu und man muss damit umgehen können, auch wenn es vielleicht nicht immer leicht ist. Wenn man das nicht kann, dann ist es eben leider nicht das Richtige für einen.

Ich kann damit sehr gut umgehen und lasse mich dadurch nicht irritieren oder beeindrucken, weil ich genau weiß, was ich will und ich meinen Weg weiterhin genau so gehen werde.

„New Mind Music – for better Vibes!“

Würzburg erleben: Was sind deine weiteren Pläne? Hast du schon an ein Album, o.ä. gedacht?

Maximilian: In näherer Zukunft ist natürlich auch ein Album geplant. Ich werde davor allerdings noch einige Singles veröffentlichen. Den nächsten Song werde ich voraussichtlich diesen Sommer herausbringen und man wird nicht mehr allzu lange darauf warten müssen.

Ansonsten sind meine Pläne relativ klar: Ich werde weiterhin ganz viele Songs schreiben, mit meinen Singles auftreten, wo es nur geht, viele Erfahrungen sammeln und meiner Leidenschaft, der Musik, ohne Unterbrechung nachgehen. Mein Ziel ist es, meine Musik, „NEW MIND MUSIC – for better Vibes!“, mit allen Menschen zu teilen und damit versuchen, bei jedem einzelnen bessere Schwingungen, Gefühle und Emotionen zu erzeugen. Ich lebe meinen Traum und bin glücklich und dankbar dafür, dass ich diese Möglichkeit habe, das zu tun, was ich liebe!

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