Alter Hafen in Würzburg. Foto: Pascal Höfig
Alter Hafen in Würzburg. Foto: Pascal Höfig

Weitere Kontrollen am Oskar-Laredo-Platz beschlossen

Nach Erkenntnissen von Polizei und Jugendamt hat sich der Oskar-Laredo-Platz im alten Hafen zu einem Anziehungsplatz für feiernde Jugendliche entwickelt, in den letzten Wochen kam es dort jedoch auch zu schweren Delikten wie Raube oder Körperverletzungen, erklärt die Stadt in einer Pressemitteilung. Wie bereits berichtet, wurde am 22. März eine weitere Großkontrolle der Polizei in diesem Bereich durchgeführt.

„Partymeile“ weiter unter Beobachtung

Durch bloße Kontrollen der Sicherheitsbehörden alleine kann das Problem der Straftaten durch Jugendliche letztlich jedoch nicht gelöst werden. Aufgrund dessen fand am vergangenen Montag auf Anraten der Polizei ein Runder Tisch statt. Zur Einhaltung des Jugendschutzes wie auch aufgrund der im Bereich Oskar-Laredo-Platz begangenen Straftaten werden Polizei und städtische Ordnungskräfte und Mitarbeiter der aufsuchenden Jugendarbeit die „Partymeile“ in den Abendstunden weiterhin im Blick haben.

Streetworker und Prüfung von Alkoholverbot

Parallel zu den Kontrollen werde die Jugendarbeit mit Streetworkern intensiviert, heißt es von Seiten der Stadt. Geprüft werden bauliche und ordnungsrechtliche Maßnahmen wie Zugangs- und Zufahrtsbeschränkungen und ein Alkoholverbot zu bestimmten Zeiten. Dies sind die ersten Ergebnisse aus dem Runden Tisch „Oskar-Laredo-Platz“.

Objektschutz für Kraftwerk?

Die dort feiernden Jugendlichen sind 13 bis 20 Jahre alt und konsumieren teilweise harten Alkohol. Neben den genannten Straftaten kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Lärmbelästigungen, Vermüllungen und Sachbeschädigungen. Massiv waren die Sachbeschädigungen auch am Kraftwerk und werden von der Polizei verfolgt. Es wird nun aber auch die Frage nach einem Objektschutz des Kraftwerks neu in die Strategie aufgenommen, bestätigt die Stadt.

Runder Tisch Oskar-Laredo-Platz“

Zu dem Runden Tisch trafen sich im Sozialreferat der Stadt Würzburg Polizei, Diakonie, evangelische Kinder- und Jugendhilfe, Streetworker, Mitarbeiter des Kraftwerks, des städtischen Fachbereichs Immobilien, des Fachbereichs Allgemeine Bürgerdienste / Kommunaler Ordnungsdienst, des Jugendamtes und des Sozialreferats wie auch Vertreter des Landkreises.

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