Chinafreund OB Christian Schuchardt. Fotomontage: Pascal Höfig
Chinafreund OB Christian Schuchardt. Fotomontage: Pascal Höfig

Würzburg will Teil der Seidenstraße werden – noch steht ein Baum im Weg

Update: Bei diesem Artikel vom 1. April 2019 handelt es sich um einen Aprilscherz! Danke für den Humor und die witzigen Kommentare!

Lange hatte die Stadtverwaltung das Projekt geheim gehalten. Doch die Planungen sind weit gediehen: Würzburg will Teil der neuen Seidenstraße der Volksrepublik China werden. Chinesische Investoren wollen hierzu in die Würzburger Hafen GmbH investieren, eine Tochtergesellschaft des städtischen WVV-Konzerns.

Unterfränkische Wirtschaft stärken

Laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung wolle man so die unterfränkische Wirtschaft stärken. Bisher habe man über den Containerhafen die Verkehrsachse Nordsee-Schwarzes-Meer bedienen können. Künftig werde diese Transportroute bis ins Südchinesische Meer verlängert. „Das sichert Arbeitsplätze und schafft neue Absatzmärkte für die heimische Industrie“, freut sich der IHK-Vorsitzende Klaus Mapara. Auch im Stadtrat herrscht große Zustimmung. Patrick Friedel bringt die pragmatische Position der Grünen auf den Punkt: „Lieber Pekingente als Chlorhühnchen“. Auch die CSU im Stadtrat kann dem Geschäft etwas abgewinnen, will den Einstieg beim Hafen aber an ein Engagement der Chinesen bei den Würzburger Kickers knüpfen.

Der Tibetische Freundschaftsbaum in Würzburg. Fotos: Würzburg erleben

Der Tibetische Freundschaftsbaum in Würzburg. Fotos: Würzburg erleben

Tibetischer Freundschaftsbaum soll gefällt werden

Dass etwas im Gange war, hatten die Würzburger bereits während der Landesgartenschau geahnt. Oberbürgermeister Christian Schuchardt hatte mehrere chinesische Delegationen persönlich über das Gelände geführt. In diesem Zusammenhang wünschten sich die Chinesen das Fällen des Tibetischen Freundschaftsbaumes, der seit 1999 an der schwarzen Promenade steht. OB Schuchardt sagte eine Prüfung noch vor Ort zu: „Wir fällen hier in Würzburg so viele Bäume, da kommt es auf einen mehr oder weniger auch nicht an.“

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