Projekt "LIVEBOOKS" des Würzburger Vereins Wärmestube e. V. Foto: Caritas Würzburg
Projekt "LIVEBOOKS" des Würzburger Vereins Wärmestube e. V. Foto: Caritas Würzburg

„Livebooks“: Kleines Projekt mit großen Chancen

„LIVEBOOKS“, ein Projekt des Würzburger Vereins Wärmestube e. V., ist für den INNOVATIO-Publikumspreis nominiert. Jetzt zählt jede Online-Stimme! Doch was versteckt sich hinter diesem Projekt? LIVEBOOKS will Menschen vom Rande der Gesellschaft ins Zentrum rücken. Statt beispielsweise über wohnsitz- und obdachlose Menschen zu reden, setzen die Initiatoren von LIVEBOOKS auf echte Begegnung und das Gespräch miteinander. Die drei Schlagworte lauten: Fragen. Verstehen. Wertschätzen. Betroffene Frauen und Männer stellen sich als lebendige Bücher für Einzelgespräche zur Verfügung und berichten aus ihrem Leben.

Mehr zum Projekt LIVEBOOKS

Die Projektidee „LIVEBOOKS – Lebendige Bibliothek“ stammt aus Kopenhagen und funktioniert tatsächlich. Regelmäßig wird das Veranstaltungsformat in der Region Unterfranken nicht nur angeboten, sondern auch angenommen und gebucht. Die Rückmeldungen sind von allen Seiten her positiv. Interessierte und Neugierige erfahren etwas über die Situation von Menschen am Rande der Gesellschaft. Und diese fühlen sich oft verstanden, „weil mal jemand aufmerksam und wertschätzend zuhört.“

Einer von 20 Bewerbern

Das Projekt LIVEBOOKS wurde für den Sozialpreis INNOVATIO 2019 nominiert und geht als einer von zwanzig Bewerbern bundesweit ins Rennen um Clicks. Wer die meisten Clicks durch das Publikum auf sich vereinen kann, bekommt das Preisgeld von 3.000 Euro für das Projekt.

Die Chancen für LIVEBOOKS sind gut, denn es ist das einzige Projekt aus Unterfranken, das es in die engere Auswahl geschafft hat. Doch mit diesem Erfolg wollen sich die Initiatoren des Fördervereins Wärmestube e. V. nicht zufriedengeben. Sie setzen auf breite Unterstützung vom Untermain bis in die Rhön und hoffen auf den Sieg.

Die Abstimmung erfolgt ohne Erhebung persönlicher Daten bis 29. März und braucht nur eine Minute.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Caritasverband für die Diözese Würzburg e. V.

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