Grünen Politiker Martin Heilig. Foto: Indra Anders
Grünen Politiker Martin Heilig. Foto: Indra Anders

Martin Heilig von den Grünen will OB werden

Im nächsten Jahr ist es soweit, die bayerischen Kommunalwahlen stehen an und somit auch eine Oberbürgermeisterwahl in Würzburg. Am 15. März 2020 wählt Würzburg einen neuen Oberbürgermeister oder eine Oberbürgermeisterin. Aktuelles Stadtoberhaupt Christian Schuchardt hat seine erneute Kandidatur bereits bekannt gegeben und seit heute hat er auch offiziell einen Herausforderer: Kreisvorsitzender der Würzburger Grünen, Martin Heilig, hat sowohl in einer Presseerklärung als auch, laut BR, bei einem Termin im Würzburger Grünen Büro erklärt, dass er Christian Schuchardt herausfordern möchte und in das Rennen um den OB-Posten einzusteigen will.

Mit der offiziellen Kandidatur von Martin Heilig steht nun allerdings auch fest, dass der neu gewählte Grünen-Landtagsabgeordnete Patrick Friedl sich nicht als OB-Kandidaten zur Verfügung stellen wird.

„Zeit, anzupacken!“

In seiner Presseerklärung schreibt der 43-jährige Martin Heilig deutlich, was er sich für seine Heimatstadt wünscht und was er als Oberbürgermeister erreichen möchte:

„Ich bin überzeugt: An der Spitze unserer Stadt braucht es einen Menschen, der mit Leidenschaft lenkt und Würzburg mit guten und nachhaltigen Ideen in die Zukunft führt. Ich möchte Oberbürgermeister werden, weil es Zeit ist, anzupacken. Für Würzburg. Würzburg ist eine wundervolle Stadt mit riesigem Potenzial. Aber dieses enorme Potenzial muss endlich auch gehoben werden. Die großen Herausforderungen, vor denen unsere Stadt steht, müssen jetzt angegangen werden, mutig und zielorientiert. Das will ich als neuer Oberbürgermeister von Würzburg tun.“

Wünsche der Bürger ernst nehmen

Weiter nennt er zum Beispiel als seine Aufgaben ein modernes Mobilitätskonzept mit einem attraktiven Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und sicheren, komfortablen Radwegen und das eingehen auf die Wünsche der Bürger: „Die Würzburgerinnen und Würzburger wollen mehr Grün und echte Zentren für ihre Stadtteile. Dies haben der Bürgerentscheid zum Grünen Platz am Theater, die letzten Wahlen und die vielen Befragungen in der Stadt zu den Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepten (ISEK) sowie die lokalen Prüfrunden zur Vorbereitung eines neuen Flächennutzungsplans mehr als deutlich gezeigt.“ Außerdem müssten die Wünsche und Anregungen der Bürger ernst genommen werden. „Wir brauchen eine neue politische Kultur des Zuhörens, Hinschauens und Einbeziehens: Eine wirkungsvolle Beteiligungskultur. Würzburg soll eine Mitmachstadt werden, in der alle gemeinsam anpacken.“

Familienvater und Lehrer

Martin Heilig ist Familienvater von fünf Söhnen und arbeitet an der Fach- und Berufsoberschule Marktheidenfeld als Diplom-Handelslehrer. Seit mehr als 25 Jahren ist er politisch aktiv für die Grünen. Er kandidierte 2017 außerdem als Direktkandidat für den Bundestag.

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