Mit Photovoltaikanlagen produziert man eigenen Strom. Foto: Fotolia / WVV
Mit Solarzellen auf dem Dach, produziert man eigenen Ökostrom. Foto: Fotolia/WVV

Tipps: Wie nutzt man die Sonnenstunden am besten?

Mit dem Frühlingsanfang klettern die Temperaturen wieder nach oben, die Sonne lässt sich immer häufiger blicken und auch die Lebensgeister kehren so langsam wieder in den Körper zurück. Doch die Sonne hebt nicht nur die Stimmung. Sie kann auch mit eigenem Ökostrom versorgen! Die Kunden der WVV können mit ihrer eigenen Photovoltaikanlage unabhängiger werden und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun. Hier ein paar Tipps und To Dos zum Thema Solarenergie passend zu den ersehnten Sonnenstunden.

Erste Schritte in die Stromfreiheit

Die Anschaffung einer Photovoltaikanlage ist mit einiger Planung verbunden. Die Berater der WVV informieren umfassend, worauf man bei der eigenen Solaranlage achten muss. So hat man alle Vor- und Nachteile auf einen Blick. Zusammen mit dem Berater wird beispielsweise ausgerechnet, wie viele Module auf das Hausdach passen und wie hoch die jeweilige Stromerzeugung wäre.

Außerdem wird der aktuelle Strombedarf hochgerechnet und mit der möglichen Stromerzeugung der Photovoltaik-Anlage abgeglichen. So kann man berechnen, wie viel des Strombedarfs durch die Anlage abgedeckt werden kann, wie viel eventuell aus dem Stromnetz nachbezogen werden muss oder ob sogar ein Überschuss entsteht. Diesen Überschuss kann man auch in das öffentliche Stromnetz einspeisen und bekommt das Ganze auch noch vergütet, sodass man zusätzlich zur Stromfreiheit finanzielle Sicherheiten erlangt.

Photovoltaik auf einem Hausdach. Symbolfoto: Pascal HöfigMit Photovoltaikanlagen produziert man eigenen Strom. Foto: Pascal Höfig

„Ist mein Dach geeignet?“

Für Solartechnik gelten bestimmte Voraussetzungen: Dächer, die Photovoltaikanlagen tragen sollen, müssen nach Westen, Südwesten, Süden, Südosten oder Osten ausgerichtet sein. Sie sollten möglichst neu oder frisch saniert sein, sodass sie möglichst lange ohne Ausbesserungsarbeiten auskommen. Ein Neigungswinkel von 30 bis 35 Grad ist ideal. Bei Flachdächern spielt die Ausrichtung keine Rolle, sie müssen nur eine entsprechend sichere Statik aufweisen. Um auch Menschen ohne eigene Immobilie die Möglichkeit zu geben, in die regionale Energiewende zu investieren, ermöglicht die WVV seit April die rentable Bürgerbeteiligung an Solaranlagen. Hierfür werden übrigens auch dringend weitere passende (Groß)Dächer gesucht!

Aufladen, Speichern, Nutzen

Wenn man sich für eine Solaranlage entschieden hat, gibt es noch Weiteres zu beachten. So ist beispielsweise der Stromverbrauch morgens und abends am höchsten, während man aber mittags die höchste Solarstromerzeugung hat. Doch auch hier gibt es eine Lösung: Durch hochleistungsfähige Batteriespeicher kann Solarstrom auch dann genutzt werden, wenn keine Sonne mehr scheint. Mit der WVV EnergyCloud können WVV-Kunden zukünftig ihre überschüssige Energie sogar virtuell speichern und jederzeit abrufen.

Umfangreiche Prüfung

Im persönlichen Gespräch mit einem Mitarbeiter der WVV erhält man eine unabhängige und neutrale Beratung zu verschiedenen Speichersystemen, mit denen man die überschüssige Energie speichern und unabhängig von den energiebringenden Sonnenstunden nutzen kann. Zudem werden zusammen mit dem Berater die Stromkosten für die nächsten 25 Jahre ohne Photovoltaik hochgerechnet und mit den Stromkosten mit Photovoltaik und Batteriespeicher verglichen. Häufig ergibt sich hier eine Ersparnis, die ebenfalls errechnet werden kann. Auch die räumlichen Gegebenheiten für einen eventuellen Speicherstandort können mit dem Berater vor Ort geprüft werden.

Freiflächen für Solaranlagen gesucht! Foto: TOM BAUER – AD PHOTOGRAPHY

Freiflächen für Solaranlagen gesucht! Foto: TOM BAUER – AD PHOTOGRAPHY

Warum Photovoltaik?

Die Vorteile einer eigenen Photovoltaikanlage sind vielseitig. Im Gegensatz zu einer Wind- oder Wasserkraftanlage sind sie platzsparender, da sie beinahe auf jedes Haus ohne zusätzliche Fläche montiert werden können. Zudem wird man unabhängiger von der Entwicklung des Strompreises. Der Batteriespeicher ermöglicht es, den Ökostrom flexibel und kostenlos zu nutzen und ganz nebenbei unterstützt man dabei auch noch die Energiewende. Selbst der Wert einer Immobilie kann durch eine Solaranlage gesteigert werden!

Man kann die Solarenergie sogar nutzen, um das eigene Elektroauto zuhause und unabhängig von öffentlichen Ladesäulen zu „betanken“. Doch wann rechnet sich so etwas? Lohnt sich die Investition? Wie umweltfreundlich ist ein Elektroauto wirklich? Diese und alle weiteren Fragen kann man den Experten der WVV stellen und sich unabhängig individuell beraten lassen.

Zuhause per Solarstrom aufladen? Kein Problem! Foto: Pascal Höfig

Zuhause per Solarstrom aufladen? Kein Problem! Foto: Pascal Höfig

Über die WVV

Die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH, kurz WVV, bietet als nachhaltiger Energieversorger eine Vielzahl an Energieprodukten und Services im Bereich energienaher Dienstleistungen. Mit Projekten wie der Bürgerbeteiligung an Photovoltaikanlagen, Ökostromtarifen und Lösungen für die eigene Solaranlage auf dem Dach setzt sich die WVV für die Energiewende in der Region ein. Auch bei dem Thema E-Mobilität ist sie eine der führenden Kräfte in Mainfranken. Weitere Informationen zum Thema Photovoltaik und Speicherung sowie Ansprechpartner finden sich auf der Website der WVV.

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