Die Domstraße in Würzburg als beliebter Ort zum Einkaufen und Flanieren. Foto: Pascal Höfig
Die Domstraße in Würzburg als beliebter Ort zum Einkaufen und Flanieren. Foto: Pascal Höfig

Die 5 wichtigsten Dinge, die man lieber nicht online kauft

Onlineshopping hat viele Vorteile, das liegt auf der Hand. Man kann rund um die Uhr shoppen, ohne sich aus dem Haus zu bewegen, muss keine Parkgebühren bezahlen und nicht in einer Kassenschlange warten. Zudem kann man die angebotenen Artikel und Preise überregional und sogar weltweit vergleichen.

Onlineshopping hat auch nachteilige Auswirkungen

Dennoch hat das Einkaufen im Internet auch viele nachteilige Auswirkungen, zum Beispiel ökologischer Natur. Zum Beispiel steigt die Zahl der versendeten Pakete stetig an, was nicht nur eine große Menge an Kartons und anderem Verpackungsmaterial zurücklässt, sondern auch Abgase erzeugt. Und viele Pakete werden ein zweites Mal auf den Weg gebracht, und zwar zurück an den Absender. Gerade im Bereich Fashion wird jede zweite Sendung retourniert – eine absolute vermeidbare Flut an Paketen.

Zusätzlich müssen wir uns selbst die Frage stellen, in was für einer Art von Städten wir einmal leben wollen? Sollen unsere Innenstädte weiterhin ein Ort der Begegnung sein, wo wir uns bei Veranstaltungen treffen und in verschiedenen Läden stöbern können? Dann sollten wir genau diese Geschäfte unterstützen, weil sonst nur noch die großen Malls überleben. Beginnen können wir, indem wir bei bestimmten Waren auf den Onlinekauf verzichten und uns stattdessen vor Ort beraten lassen.

Diese 5 Dinge kauft man besser vor Ort

Schuhe

Jeder weiß es – bequeme Schuhe sind Gold wert. Da uns aber meist kein Schuster zur Verfügung steht, der die Schuhe speziell auf unsere Füße anpasst, müssen wir neue Schuhe ausgiebig anprobieren und zur Probe laufen, bevor wir uns entscheiden. Jeder Fuß ist anders, und manchmal ist es nur ein kleiner Knick am Leder, der uns in den Knöchel oder die Hacken drückt. Schuhe sind, selbst wenn sie mit derselben Größe ausgezeichnet sind, stets unterschiedlich breit und lang. Sie haben unterschiedliche Fußbetten und verschiedene Passformen, was das Anprobieren unerlässlich macht.

Warum lassen wir uns Schuhe nach Hause schicken, bei denen wir schon beim ersten Hineinschlüpfen merken, dass wir uns in ihnen nie wohl fühlen werden? Viel besser ist es, man macht sich auf den Weg ins Schuhgeschäft, zum Beispiel zu Reno in der Sudetenstraße 8 in Wertheim. Hier gibt es gute und günstige Schuhe, eine fachkompetente Beratung und: ausreichend Parkplätze vor der Tür.

Brillen

Wie eine Studie zur Konsumforschung ergab, würde jeder dritte Deutsche weder Kontaktlinsen noch Brillen online bestellen. Eine gute Entscheidung, wie wir finden, denn gerade in diesem Bereich ist Vertrauen eine wichtige Grundlage. Selbst wenn man die Werte seiner Sehschwäche kennt, ist der Besuch beim Optiker vor Ort immer DIE Gelegenheit, sich erneut testen zu lassen. Und gerade hier ist die kompetente Beratung unverzichtbar, denn immerhin geht es um die Augengesundheit. Zudem lässt sich das Aussehen einer neuen Brille nur dann richtig einschätzen, wenn sie aufgesetzt, anprobiert und mit anderen Modellen verglichen wird. Und das geht nun einmal am besten direkt im Geschäft! In Würzburg gibt es ausreichend Optiker, sodass jeder in seiner Nähe einen finden kann. Und nach dem Termin im Geschäft kann man gleich noch auf einen Kaffee in die Stadt schlendern. So macht Einkaufen Spaß!

Symbolfoto Brille. Foto: Pascal Höfig

Symbolfoto Brille. Foto: Pascal Höfig

Autos und Motorräder

Mehr als ein Drittel aller Frauen und fast die Hälfte aller Männern würde sich ein neues Auto oder Motorrad nie online kaufen. Das ist auch logisch, wenn man es einmal richtig bedenkt. Ein gebrauchtes Mobil bedarf einer genauen Begutachtung, damit der Kauf keine unnötigen Folgekosten nach sich zieht. Ein Neuwagen hingegen, der eine große Investition darstellt, will nach einer ausführlichen Beratung und einem gründlichen Vergleich mit anderen Modellen natürlich zur Probe gefahren werden.
Autokauf ist Vertrauenssache. Online treiben sich immer häufiger auch windige Gestalten herum, die der Garant für eine schlechte Erfahrung sind. Wenn man schon so viel Geld in die Hand nimmt, dann möchte man auch wissen, dass alles gut laufen wird.

Luxusartikel

Bei Luxusartikeln ist es ganz ähnlich wie bei Autos oder anderen, größeren Investitionen: Man will seinen Verkäufer von Angesicht zu Angesicht sehen und natürlich auch die Ware ausführlich betrachten und ausprobieren können. Wer weiß schon, ob der Brillant wirklich so schön glitzert wie auf dem Bild, oder ob man tatsächlich genau das Bestellte gesendet bekommt? Designertaschen, Schmuckstücke und wertvolle Uhren sowie Luxusparfums hat man lieber erst einmal in der Hand, bevor der vereinbarte Betrag über den Ladentisch wandert. Designerwaren, Kunstwerke und Delikatessen zu kaufen erfordert eben Vertrauen – und oftmals eine gute Beratung.

Arzneimittel

Manche Kunden wundern sich über den preislichen Unterschied zwischen Onlineapotheken und dem Apotheker vor Ort. Sie ziehen es vor, im Netz zu einem günstigeren Preis zu bestellen. Doch wir können auf unsere fachkundigen Apotheker nicht verzichten, die im Notdienst sogar rund um die Uhr Medikamente für uns bereithalten. Addiert man einmal die Versandkosten zu den Artikelpreisen, ergibt sich häufig ein ganz anderes Bild. Der Apotheker vor Ort kann fachkundig beraten und vor Wechselwirkungen oder anderen Gefahren warnen. Er misst den Blutdruck, passt Stützstrümpfe an mischt uns einen Tee aus getrockneten Kräutern ganz nach Wunsch. Er ist eine echte Vertrauensperson, was unsere Gesundheit betrifft, und das sollte auch angemessen honoriert werden.

Fazit:

Bei manchen Artikeln sind es der Sitz und die Passform, bei den anderen das erforderliche Vertrauen, wenn es um den Kauf online oder vor Ort geht. Daneben gibt es viele Gründe, öfter einmal in die Stadt zu gehen, um dort bei einem Bummel durch die Einkaufspassage zu schlendern. Sie ist nämlich viel mehr als nur die Umgebung von Läden und Geschäften, nämlich ein Treffpunkt verschiedenster Menschen. Nur dann, wenn wir unsere Städte auch in der Freizeit besuchen, bleiben sie auch lebendig.

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