Die Identität des Verstorbenen steht bislang noch nicht fest. Foto: H. Usky
Die Identität des Verstorbenen steht bislang noch nicht fest. Foto: H. Usky

Von Autofahrerin übersehen: Biker stirbt bei Wertheim

Zum ersten tödlichen Motorradunfall in der Saison 2019 kam es im nördlichen Baden-Württemberg am Mittwoch, den 06.03.2019, auf der Landstraße 506 nahe Wertheim im Main-Tauber-Kreis.

Autofahrerin nimmt Motorradfahrer die Vorfahrt

Gegen 16.20 Uhr befuhr eine 47-jährige BMW-Fahrerin die Landstraße 506 aus Fahrtrichtung Werbach kommend, zugleich innerörtliche Durchfahrtsstraße des Wertheimer Ortsteiles Reicholzheim.

Auf Höhe der Reicholzheimer Tauberbrücke wollte die 47-jährige BMW-Fahrerin nach links auf diese abbiegen. Aus bislang unbekannten Gründen übersah sie hierbei einen vorfahrtsberechtigten Motorradfahrer auf der Gegenfahrbahn.

Der Motorradfahrer, der aus Fahrtrichtung Wertheim kam, legte umgehend eine Vollbremsung ein, konnte jedoch einen schweren Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Mit enormer Wucht stieß der Motorradfahrer gegen die hintere Beifahrerseite des BMW.

Aus bislang unbekannten Gründen übersah sie hierbei einen vorfahrtsberechtigten Motorradfahrer auf der Gegenfahrbahn. Foto: H. Usky

Aus bislang unbekannten Gründen übersah sie hierbei einen vorfahrtsberechtigten Motorradfahrer auf der Gegenfahrbahn. Foto: H. Usky

Identität bislang unklar

Durch den schweren Zusammenstoß wurde der Motorradfahrer so schwer verletzt, dass dieser noch an Ort und Stelle seinen Verletzungen erlag. Die Identität des Verstorbenen steht bislang noch nicht fest.

NACHTRAG: Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 60-jährigen Mann aus dem Landkreis Miltenberg.

Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort. Foto: H. Usky

Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort. Foto: H. Usky

Die Autofahrerin aus dem Main-Tauber-Kreis blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock. Den an den Fahrzeugen entstandenen Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro.

Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort

Im Einsatz war die Polizei, der Rettungsdienst mit 2 Notärzten, 2 Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber, sowie die örtliche Feuerwehr mit 25 Einsatzkräften. Zur Klärung, ob der Motorradfahrer gegebenenfalls mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs war, wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

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