Alexander aus Würzburg hat die Seenotrettungsorganisation "Sea-Ey als Medienkoordinator begleitet. Foto: Alexander Draheim
Alexander aus Würzburg hat die Seenotrettungsorganisation "Sea-Ey als Medienkoordinator begleitet. Foto: Alexander Draheim

Würzburger Alexander an Bord eines „Sea Eye“ – Rettungsschiffes

Der 24-jährige Student Alexander aus Würzburg brach im Dezember letzten Jahres zu einer spannenden aber auch dramatischen Reise auf: Er war vom 14.12.18. bis zum 11.01.19 auf dem Schiff „Alan Kurdi“ der Regensburger Organisation „Sea-Eye“ als Medienkoordinator für Film, Foto und Text zuständig. Ziel war es, Flüchtlinge zu retten und die Vorkommnisse für bundesweite Berichterstattung zu dokumentieren. Das Projekt wurde von Alexander und seiner Filmproduktion ehrenamtlich umgesetzt, zusätzlich hat er es mit seiner Masterarbeit verbunden.

17 Menschen aus Seenot gerettet

„Am Morgen des 29.12.2018 haben wir 17 Menschen aus Seenot gerettet und mussten dann ca. elf Tage auf eine Erlaubnis für die Hafeneinfahrt warten. Eine paradoxe Situation: Europäische/deutsche Bürger mit einem deutschen Schiff dürfen nicht in Europa anlegen und müssen bei schlechtem Wetter, knapper Nahrung und knappem Trinkwasser ausharren, während die Politiker verhandeln“, erzählt Alexander von seiner Reise.

Alexander aus Würzburg hat die Seenotrettungsorganisation "Sea-Ey als Medienkoordinator begleitet. Foto: Alexander Draheim

Alexander aus Würzburg hat die Seenotrettungsorganisation "Sea-Ey als Medienkoordinator begleitet. Foto: Alexander Draheim

Alexander aus Würzburg hat die Seenotrettungsorganisation "Sea-Ey als Medienkoordinator begleitet. Foto: Alexander Draheim

Alexander aus Würzburg hat die Seenotrettungsorganisation "Sea-Ey als Medienkoordinator begleitet. Foto: Alexander Draheim

Alexander aus Würzburg hat die Seenotrettungsorganisation "Sea-Ey als Medienkoordinator begleitet. Foto: Alexander Draheim

Alexander aus Würzburg hat die Seenotrettungsorganisation "Sea-Ey als Medienkoordinator begleitet. Foto: Alexander Draheim

Alexander aus Würzburg hat die Seenotrettungsorganisation "Sea-Ey als Medienkoordinator begleitet. Foto: Alexander Draheim

Alexander aus Würzburg hat die Seenotrettungsorganisation "Sea-Ey als Medienkoordinator begleitet. Foto: Alexander Draheim

Alexander aus Würzburg hat die Seenotrettungsorganisation "Sea-Ey als Medienkoordinator begleitet. Foto: Alexander Draheim

Alexander aus Würzburg hat die Seenotrettungsorganisation "Sea-Ey als Medienkoordinator begleitet. Foto: Alexander Draheim

Alexander aus Würzburg hat die Seenotrettungsorganisation "Sea-Ey als Medienkoordinator begleitet. Foto: Alexander Draheim

Alexander aus Würzburg hat die Seenotrettungsorganisation "Sea-Ey als Medienkoordinator begleitet. Foto: Alexander Draheim

Neben Respekt und Bewunderung für dieses Projekt, musste der Würzburger Student aber auch schon Kritik einstecken: „Ich hebe immer gerne hervor – man wird ja bei dieser Tätigkeit häufig kritisiert – das es eine Studie der Universität Oxford gibt, nach welcher das Vorhandensein von Rettungsorganisationen keinen Einfluss auf die Anzahl der Fluchtversuche hat, die Sterblichkeitsrate allerdings gemindert wird. Und das ist es, was wir tun: Leben retten. Man muss wirklich mit den Leuten geredet haben, um auch nur annähernd begreifen zu können, wie es ihnen erging.“

Das Rettungsschiff „Alan Kurdi“ gehört zur Regensburger Organisation „Sea-Eye“ und war bei dem Einsatz, bei dem Alexander aus Würzburg dabei war, im zentralen Mittelmeer unterwegs. Laut Homepage von „Sea-Eye“ stammt die Besatzung der Alan Kurdi aus insgesamt fünf Nationen. Die Einsatzkräfte wurden erstmalig von zwei Hilfsorganisationen gestellt. Die spanische Hilfsorganisation stellte sogar ingesamt vier professionelle Rettungskräfte.

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