Banner
Symbolfoto: Pascal Höfig
Die Stadtratssitzung bald per Live-Stream am Handy? Symbolfoto: Pascal Höfig

Projekt „smartwue“: Würzburg intelligenter machen

Die Stadt beschäftigte sich gemeinsam mit dem Wirtschaftsbeirat, Wissenschaftlern und Unternehmen in den vergangenen Monaten damit, wie digitale Werkzeuge zum Vorteil der Bürger nutzbar gemacht werden könnten. Damit will die Stadtverwaltung mit der Digitalisierung voran schreiten und das Projekt noch vor Ostern im Stadtrat vorstellen, so ein Bericht der Mainpost.

Smartcity für eine intelligente Stadt

Schon seit zwei Jahren beschäftigen sich verschiedene Institutionen mit einem Projekt, unter ihnen auch Würzburger Hochschulen, die Stadt intelligenter zu machen. Das Konzept soll nachhaltig und entwicklungsfähig sein, aber auch demokratische und soziale Aspekte beachten, so die Mainpost. „Smartcity“ stehe hierbei für eine Lösung für alle Belange der Stadt – wie ihre Zukunft, das Zusammenleben in ihr und die Attraktivität und Qualität der Kommune.

„smartwue“ als Leuchtturmprojekt

Richtungsweisend soll „smartwue“ als Leuchtturmprojekt dabei helfen, eine „intelligente“ Stadt aufzubauen, da es dabei alle Bereiche der Stadtverwaltung umfasse, heißt es bei der Mainpost. Bereits vorhandene digitale Angebote der Stadt, wie der „Würzbot“ der Bürgerbüro-Website oder die Stadtreiniger-App, sollen durch das Projekt nun weiterentwickelt werden. Auch solle die Digitalisierung an den gesetzlichen Rahmen angepasst werden, erklärt Klaus Walther, Fachbereichsleiter Wirtschaft, Wissenschaft und Standortmarketing bei der Stadt Würzburg, in einem Bericht der Mainpost. Denn bis 2022 sollen der Bund, Länder und Kommunen alle Verwaltungsdienstleistungen in Deutschland digital zu einem Verbund verknüpfen. Das Projekt wäre ebenfalls Teil der Umsetzung.

Bürger mit der Stadt vernetzen

Doch nicht nur Verwaltungen sollen in die Digitalisierung mit einbezogen werden, sondern auch die Bürger selbst. So könnten Bürgerinitiativen wie zum „Kardinal-Faulhaber-Platz“ oder dem „Green-City Plan“ in Zukunft über ein digitales Forum online angeboten werden, heißt es bei der Mainpost. Auch Verkehr und Müllmanagement sollen durch die Mithilfe der Bürger durch z.B. Smartphonenutzung optimiert werden. Durch diese Vernetzung mit der Stadt sollen die Bürger besser und ausführlicher informiert werden. Wie genau, ist momentan noch nicht entschieden. Ein digitaler Veranstaltungskalender, eine Rathaus-Navigationsapp und eine Mitfahrer-App seien allerdings schon in Planung. Laut Mainpost sollen die Vorschläge noch vor Ostern dem Stadtrat vorgestellt werden.

Rectangle
topmobile2

Was denkst du?

Welche digitale Erneuerung wünscht du dir besonders für die Stadt? Wir freuen uns auf Kommentare und Nachrichten!

Banner 2 Topmobile