Mit dem neuen "Enforcement Trailer" sind Geschwindigkeitsmessungen über einen längeren Zeitraum und völlig ohne Personaleinsatz ermöglicht. Der Anhänger ist mit Batterien ausgestattet, die einen Betrieb von bis zu sieben Tagen ermöglichen. Foto: Pascal Höfig
Mit dem neuen "Enforcement Trailer" sind Geschwindigkeitsmessungen über einen längeren Zeitraum und völlig ohne Personaleinsatz ermöglicht. Der Anhänger ist mit Batterien ausgestattet, die einen Betrieb von bis zu sieben Tagen ermöglichen. Foto: Pascal Höfig

Mit 67 km/h zu schnell am „Enforcement Trailer“ vorbei

Nach einer Woche „Enforcement Trailer“ meldete heute die Polizei Unterfranken den ersten traurigen „Spitzenreiter“. In der Nacht von Sonntag auf Montag löste die neue Radarfalle bei einem BMW aus, der auf der Nordtangente in Richtung Europastern unterwegs war. Mit satten 117 km/h bei erlaubten 50 km/h, fuhr der Fahrzeuglenker an der mobilen Messanlage vorbei und war damit 67 km/h zu schnell.

Fahrverbot und Bußgeld

Seit letzter Woche blitzt es in Unterfranken auch aus einem „Enforcement Trailer“. Der Anhänger zur Geschwindigkeitsüberwachung ist aktuell in aller Munde und sorgte bereits für viele Diskussionen. Nicht zuletzt wegen der Aktion eines, als Weihnachtsmann verkleideten Unbekannten, der den Super-Blitzer der Polizei mit Geschenkpapier kurzzeitig „blind“ gemacht hatte.

Unterdessen machte der Anhänger an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet weiter teure Bilder von Temposündern. Darunter auch von einem Autofahrer, der am Montag um 01:15 Uhr mit 117 km/h auf der Würzburger Nordtangente unterwegs war. Erlaubt sind hier 50 km/h.

Auf den Autofahrer kommt nun einiges zu. Bei einer Überschreitung von 67 km/h wird regelmäßig ein vorsätzlicher Geschwindigkeitsverstoß angenommen, der das Bußgeld verdoppelt. So muss er neben 3 Monaten Fahrverbot und 2 Punkten mit 960 Euro Bußgeld rechnen.

- ANZEIGE -

AUCH INTERESSANT