Auf Höhe des Linksabzweigs zur Friedrich-Ebert-Straße verlor der 28-Jährige dann die Kontrolle über seinen BMW M5. Foto: Dirk Flieger
Auf Höhe des Linksabzweigs zur Friedrich-Ebert-Straße verlor der 28-Jährige dann die Kontrolle über seinen BMW M5. Foto: Dirk Flieger

Verbotenes Autorennen: Schwerer Unfall mit mehreren Verletzten

Ein möglicherweise verbotenes Autorennen zwischen zwei BMW Fahrern hat am Donnerstagnachmittag in der Niederwerrner Straße zu einem Verkehrsunfall geführt, bei dem zumindest eine Person schwer verletzt worden ist und erheblicher Blechschaden entstanden ist.

Gegen den Unfallverursacher wird jetzt unter anderem wegen der Teilnahme an einem verbotenen Straßenrennen und einer Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.

Suche nach weiterem BMW-Fahrer

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei jetzt nach einem weiteren BMW Fahrer, der vermutlich mit einer dunkelfarbenen BMW Limousine zur Tatzeit ebenfalls am Unfallort unterwegs gewesen ist.

Weitere Zeugen des Verkehrsunfalls, die sich bisher noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, mögen dies bitte umgehend nachholen. Auch wenn sie der Meinung sein sollten, nicht viel zu der Klärung des Hergangs beitragen zu können. Auch jeder noch so kleine Hinweis könnte für den aufnehmenden Beamten sehr hilfreich sein.

Mit M5 die Kontrolle verloren

Bisher ist bekannt, dass gegen 14.45 Uhr der Gesuchte mit seiner größeren und eventuell „aufgemotzten“ dunkelfarbenen BMW Limousine und dahinter der spätere Unfallverursacher, ein 28-Jähriger mit seinem weißen BMW M5, die Niederwerrner Straße in Richtung der Friedrich-Ebert-Straße befahren haben.

Auf Höhe des Linksabzweigs zur Friedrich-Ebert-Straße verlor der 28-Jährige dann die Kontrolle über seinen BMW M5. Foto: Dirk Flieger

Auf Höhe des Linksabzweigs zur Friedrich-Ebert-Straße verlor der 28-Jährige dann die Kontrolle über seinen BMW M5. Foto: Dirk Flieger

Mit „wahnwitzigen Tempo“

Laut mehreren übereinstimmenden Zeugenaussagen seien die beiden BMW dabei mit „extrem lauten Auspuff- und Motorgeräuschen“ und einem „wahnwitzigen Tempo“ unterwegs gewesen.

Auf Höhe des Linksabzweigs zur Friedrich-Ebert-Straße verlor der 28-Jährige dann die Kontrolle über seinen BMW M5, das Fahrzeug brach im Heckbereich aus, kam ins Schleudern und krachte mit voller Wucht in den Gegenverkehr.

Der Fahrer in dem Audi wurde eingeklemmt und schwer verletzt. Foto: Dirk Flieger

Der Fahrer in dem Audi wurde eingeklemmt und schwer verletzt. Foto: Dirk Flieger

Dort stand als erstes Auto an der Lichtzeichenanlage bei „rot“ ein 64-Jähriger mit seinem Audi A 4. Der Audi wurde durch die immense Aufprallwucht auf einen dahinter wartenden 68-Jährigen in seiner Mercedes-B-Klasse gedrückt.

Der BMW des Unfallverursachers schleuderte nach der ersten Karambolage mit dem Audi dann noch gegen einen VW Polo eines 48-Jährigen, welcher hinter der B-Klasse wartete.

In Audi eingeklemmt

Der Unfallverursacher wurde zunächst mit Verdacht auf schwere Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Das relativierte sich jedoch in der Folgezeit und er trug lediglich leichte Verletzungen davon, so dass er das Krankenhaus wieder verlassen konnte.

Der Fahrer in dem Audi wurde eingeklemmt und musste mit schwerem Gerät von der Feuerwehr Schweinfurt, welche mit 13 Einsatzkräften an die Unfallstelle eilte, aus seinem Fahrzeug geschnitten werden.

Schwer verletzt

Er erlitt schwere Verletzungen und kam nach einer Erstbehandlung durch den Notarzt ebenfalls in ein Krankenhaus. Seine gleichaltrige Beifahrerin transportierte der Rettungsdienst leichtverletzt ebenfalls in eine Klinik ab.

Der Fahrer des Mercedes blieb unverletzte, seine Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen und kam ebenfalls in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Polo machte keine Verletzungen geltend. Der Rettungsdienst war mit rund 15 Einsatzkräften am Unfallort anwesend.

Der Rettungsdienst war mit rund 15 Einsatzkräften am Unfallort anwesend. Foto: Dirk Flieger

Der Rettungsdienst war mit rund 15 Einsatzkräften am Unfallort anwesend. Foto: Dirk Flieger

Nach einer Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der BMW des Unfallverursachers sichergestellt. Am BMW und dem Audi entstand augenscheinlich wirtschaftlicher Totalschaden.

Der BMW, der Audi und der Mercedes waren nicht mehr fahrbereit und mussten von Abschleppdiensten von der Unfallstelle weggebracht werden.

Zeugen gesucht!

Die Polizeiinspektion Schweinfurt bittet unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

Über 1,5 m tiefe Böschung

WÜRZBURG/ROTTENBAUER. Am Dienstagnachmittag ereignete sich im Rottenbauerer Grund ein Sturzgeschehen mit einer 74-jährigen Würzburgerin. Als die ältere Dame ihr Fahrrad an einem Baustellfahrzeug vorbeischieben wollte, geriet sie in das dortige Bankett und stürzte infolgedessen eine Böschung hinunter.

Im Fortgang musste die Frau schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Betonmischer versperrt Weg

Gegen 16:00 Uhr befuhr die 74-jährige Würzburgerin mit ihrem Fahrrad den Radweg von Würzburg in Richtung Rottenbauer. Nach aktuellem Ermittlungsstand stieß stieß die ältere Dame im Verlauf des Fahrradwegs auf einen Betonmischer, der den Fahrradweg blockierte und ihr somit den weiteren Weg versperrte.

Aus diesem Grund stieg die 74-Jährige von ihrem Zweirad ab und setzte den weiteren Weg zu Fuß fort. Ein Bauarbeiter gab ihr hierbei ein Zeichen, dass sie linkerhand am Betonmischer vorbeilaufen sollte.

Beim Passieren der Strecke geriet die Würzburgerin jedoch in das Bankett und stürzte in der Folge eine über 1,5 Meter tiefe und steile Böschung hinab.

In Bachbett gestürzt

Die Frau landete in einem Bachbett und musste von den alarmierten Einsatzkräften des Rettungsdiensts sowie der Feuerwehr gerettet werden.

Anschließend wurde sie durch den Rettungsdienst in eine Würzburger Klinik gebracht. Neben mehreren Schürfwunden und Hämatomen zog sich die ältere Dame einen Bruch des linken Oberarms zu.

Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bittet im Fortgang unter der Tel. 0931/457-2230 um Zeugenhinweise zu dem Verkehrsunfall.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

 

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