Plan der Multifunktionsarena. Grafik: © AS+P Albert Speer + Partner GmbH
Plan der Multifunktionsarena. Grafik: © AS+P Albert Speer + Partner GmbH

Stadt unterstützt Multifunktionsarena mit gut 15 Millionen

Es tut sich tatsächlich ein weiterer Schritt in Richtung Multifunktionsarena in Würzburg. Nachdem nach jahrelanger Diskussion endlich ein passender Standort und – viel wichtiger – ein Investor gefunden wurde, war die Veranstaltungs- und Sporthalle nun wieder Thema im Hauptausschuss. Vor allem die Baukosten und die Beteiligung der Stadt an diesen, stand auf der Tagesordnung.

12 Millionen Euro Darlehen

Mit nur einer Gegenstimme, die von ödp-Stadtrat Raimund Binder kam, hat sich gestern der Hauptausschuss klar dafür ausgesprochen, den privaten Stifterkreis, der die Halle bauen möchte, finanziell zu unterstützen, so die Mainpost. Es heißt, ein Darlehen über 12 Millionen Euro über eine Laufzeit von bis zu 20 Jahren solle dann abbezahlt werden. Für den städtischen Haushalt würde das eine Belastung von jährlich circa 850.000 Euro bedeuten.

Baubeginn vielleicht schon 2020

Als Vorteil sehe die Stadt allerdings dabei, dass der private Stifterkreis in Würzburg das alleinige Risiko trage und Bau, Unterhalt und die gesamte Finanzierung übernehme, so der BR. Da bereits der Hauptausschuss mit so großer Mehrheit für den Anschub aus dem Stadtsäckel war, wird sich wohl auch der gesamte Stadtrat am 21. Februar dafür aussprechen. Zu den 12 Millionen aus dem Darlehen würden dann auch noch weitere 2,5 Millionen hinzukommen, so der BR. Dieser Betrag muss für diverse Verkehrserschließungsmaßnahmen investiert werden.

Je nach Genehmigungen, könnte der Startschuss für den Bau der Arena östlich der Grombühlbrücke bereits 2020 starten, so heißt es beim BR. Insgesamt soll die Halle in etwa 35 Millionen Euro kosten und bis zu 8.000 Besuchern Platz bieten.

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