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Haltestellen mit Nothammer demoliert: Tatverdächtiger gefasst

Am Dienstagabend wurde eine Bushaltestelle in Unterdürrbach sowie die Glasscheibe des Fahrplanaushangs „Dom“ in der Schönbornstraße demoliert. Im Rahmen der Fahndung konnten dabei mehrere Personen angetroffen werden. Der Verursacher konnte ebenfalls darunter festgestellt werden.

Wie sich herausstellte, muss er sich auch für eine weitere Sachbeschädigung verantworten, die er zuvor in der Innenstadt begangen hatte.

Gegen 21:50 Uhr wurde der Polizei telefonisch mitgeteilt, dass soeben die Verglasung einer Bushaltestelle in der Paradiesstraße aus einer Gruppe von fünf Jugendlichen heraus demoliert wurde.

Nothammer zuvor gestohlen

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten die Personen allesamt angetroffen werden, darunter auch der 19-jährige Verursacher der beschriebenen Sachbeschädigung. Diese hatte er mit einem zuvor entwendeten Nothammer begangen. Für den Diebstahl am Nothammer aus einem Zug der Deutschen Bahn muss sich der Mann gesondert verantworten.

Neben dem offenkundigen Diebstahl stellt das Entfernen eines Nothammers an sich auch eine Straftat der „Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfeeinrichtungen“ dar.
Weiterhin konnte ermittelt werden, dass derselbe Mann wenige Stunden zuvor mit dem Nothammer die Glasscheibe eines Fahrplanaushanges der Straßenbahnhaltestelle „Dom“ in der Schönbornstraße zerstört.

Bei zwei weiteren jungen Männern der Personengruppe, einem 19- und einem 20-jährigen, wurden bei Durchsuchungen vor Ort jeweils geringe Mengen Marihuana aufgefunden und sichergestellt. Sie erwarten jeweils gesondert Strafverfahren wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Alle involvierten Personen wurden nach entsprechender Sachbearbeitung bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt noch in der Nacht wieder auf freien Fuß gesetzt.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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