Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

Crystal-Labor ausgehoben: Fahndung der Polizei

NACHTRAG: Am Donnerstagnachmittag konnte der Tatverdächtige im Raum Oberfranken festgenommen werden.

Intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei Schweinfurt, die stets in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bamberg geführt worden sind, führten bereits am 06.12.2018 zum Auffinden eines vermeintlichen Drogenlabors in Ebern (Lkr. Hassberge). Die Fahndung nach dem Mieter der Wohnung läuft auf Hochtouren. Durch die Veröffentlichung eines Bildes des Mannes erhofft sich die Polizei nun Hinweise aus der Bevölkerung.

Schwunghafter Handel mit Methamphetamin

Im Zuge anderweitiger Ermittlungen erlangte die Kriminalpolizei Schweinfurt Hinweise darauf, dass ein 28-Jähriger einen schwunghaften Handel mit Methamphetamin betreibt. Bei einer Durchsuchung am 06.12.2018 in der Wohnung des Tatverdächtigen konnten im Keller eine Vielzahl von Rauschgiftutensilien, welche zur Herstellung von Crystal benötigt werden, aufgefunden werden.

Crystal-Labor sichergestellt

Mit Unterstützung des Gefahrguttrupps der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried und von Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes wurde das gesamte Crystal-Labor sichergestellt. Es ist derzeit davon auszugehen, dass der Tatverdächtige in seinem Keller eine größere Menge Crystal hergestellt und anschließend veräußert hat.

Der dringend tatverdächtige selbst war während der Durchsuchung nicht anwesend und ist seitdem flüchtig. Nachdem das Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg auf Grund des dringenden Tatverdachts der unerlaubten Herstellung von Methamfetamin und des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge einen Haftbefehl erlassen hat, wird seit- dem nach dem 28-Jährigen gesucht.

Über 1,5 m tiefe Böschung

WÜRZBURG/ROTTENBAUER. Am Dienstagnachmittag ereignete sich im Rottenbauerer Grund ein Sturzgeschehen mit einer 74-jährigen Würzburgerin. Als die ältere Dame ihr Fahrrad an einem Baustellfahrzeug vorbeischieben wollte, geriet sie in das dortige Bankett und stürzte infolgedessen eine Böschung hinunter.

Im Fortgang musste die Frau schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Betonmischer versperrt Weg

Gegen 16:00 Uhr befuhr die 74-jährige Würzburgerin mit ihrem Fahrrad den Radweg von Würzburg in Richtung Rottenbauer. Nach aktuellem Ermittlungsstand stieß stieß die ältere Dame im Verlauf des Fahrradwegs auf einen Betonmischer, der den Fahrradweg blockierte und ihr somit den weiteren Weg versperrte.

Aus diesem Grund stieg die 74-Jährige von ihrem Zweirad ab und setzte den weiteren Weg zu Fuß fort. Ein Bauarbeiter gab ihr hierbei ein Zeichen, dass sie linkerhand am Betonmischer vorbeilaufen sollte.

Beim Passieren der Strecke geriet die Würzburgerin jedoch in das Bankett und stürzte in der Folge eine über 1,5 Meter tiefe und steile Böschung hinab.

In Bachbett gestürzt

Die Frau landete in einem Bachbett und musste von den alarmierten Einsatzkräften des Rettungsdiensts sowie der Feuerwehr gerettet werden.

Anschließend wurde sie durch den Rettungsdienst in eine Würzburger Klinik gebracht. Neben mehreren Schürfwunden und Hämatomen zog sich die ältere Dame einen Bruch des linken Oberarms zu.

Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bittet im Fortgang unter der Tel. 0931/457-2230 um Zeugenhinweise zu dem Verkehrsunfall.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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