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BRK-Kreisvorsitzender Thomas Eberth, stellv. Vereinsvorsitzende, Bezirksrätin Hülya Düber, Leiter des BRK-Sachgebiets Sozialpsychiatrie Joachim Schmitt-Prinz, sowie die stellv. Geschäftsführerin des BRK Kreisverbandes Silke Bareiß mit zwei Mitarbeitern (v.l.). Foto: BRK
BRK-Kreisvorsitzender Thomas Eberth, stellv. Vereinsvorsitzende, Bezirksrätin Hülya Düber, Leiter des BRK-Sachgebiets Sozialpsychiatrie Joachim Schmitt-Prinz, sowie die stellv. Geschäftsführerin des BRK Kreisverbandes Silke Bareiß mit zwei Mitarbeitern (v.l.). Foto: BRK

Mehr als Kaffee und Kuchen: Integrationsarbeit im Café Perspektive

Im Oktober 2004 wurde das Café Perspektive in Würzburg am Waldfriedhof eröffnet. „Bei den meisten Würzburgern ist das Ausflugslokal für seine leckeren Speisen, hausgemachten Kuchen und wunderbaren Spielplatz bekannt. Es ist aber auch Arbeitsplatz für Menschen mit psychischen Erkrankungen“, betont Thomas Eberth. Der neu gewählte Vorsitzende des BRK Kreisverbandes Würzburg hat satzungsgemäß auch die Leitung des Vereins Perspektive e.V. übernommen.

Bei seinem Antrittsbesuch im Jubiläumsjahr besichtigte er gemeinsam mit der stellvertretenden Vereinsvorsitzenden, Bezirksrätin Hülya Düber, die Räumlichkeiten und ließ sich vom Leiter des BRK-Sachgebiets Sozialpsychiatrie, Joachim Schmitt- Prinz, über die Aufgaben und die Herausforderungen informieren.

BRK-Kreisvorsitzender Thomas Eberth und die stellvertretende Vereinsvorsitzende, Bezirksrätin Hülya Düber ließen sich von der stellv. Geschäftsführerin des BRK Kreisverbandes Silke Bareiß und dem Leiter des BRK- Sachgebiets Sozialpsychiatrie Joachim Schmitt-Prinz über die Arbeit des Café Perspektive informieren. Foto: BRK

BRK-Kreisvorsitzender Thomas Eberth, stellv. Vereinsvorsitzende, Bezirksrätin Hülya Düber, stellv. Geschäftsführerin des BRK Kreisverbandes Silke Bareiß und Leiter des BRK- Sachgebiets Sozialpsychiatrie Joachim Schmitt-Prinz. Foto: BRK

Finanzierung des Integrationsprojektes schwierig

Das Café Perspektive ist ein Integrationsprojekt, das Zuverdienstarbeitsplätze für psychisch kranke Menschen bereitstellt, die dem ersten Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen. „Zurzeit sind hier rund 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, manche von ihnen sind seit der ersten Stunde mit dabei“, berichtete Schmitt-Prinz. Unter fachlicher Anleitung wird ein strukturierter Arbeitsalltag geschaffen und mögliche Perspektiven der beruflichen Entwicklung aufgezeigt. Dadurch wird das Selbstwertgefühl der Klienten massiv gesteigert. Ein zunehmendes Problem ist jedoch die Finanzierung der Betreuungskräfte. „Es gäbe mehr Menschen, denen diese segensreiche Einrichtung helfen könnte. Aber die dafür erforderlichen Betreuungsstunden werden nicht bewilligt, weil die Klienten die immer strenger werdenden Fördervoraussetzungen nicht erfüllen. Darüber müssen wir mit dem Bezirk sprechen“, so Kreisvorsitzender Eberth.

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Mitarbeitende des Cafès stellen am 30.1. bei einem leckeren Frühstück ihre Arbeit vor. Dabei können auch Informationen zu einer möglichen Mitarbeit ausgetauscht werden. Der Eintritt beträgt 5 €, Anmeldung ist erforderlich über Telefon (0931 7846204), cafeperspektive@kvwuerzburg.brk.de oder bei Sybille Pechtl.

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung des Bayerisches Rotes Kreuzes Würzburg.

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