Auto. Symbolfoto: Pascal Höfig
Auto. Symbolfoto: Pascal Höfig

Fahrverbote? – Stadt droht Klage der Deutschen Umwelthilfe

Nun steht der Stadt Würzburg vielleicht doch noch eine Klage der Deutschen Umwelthilfe in Bezug auf Luftverschmutzung bevor, so berichtet der BR. Fahrverbote könnten somit drohen. Vor allem geht es in den Untersuchungen um die Theater- und die Grombühlstraße, hier sollen die Grenzwerte überschritten worden sein. Die Deutsche Umwelthilfe habe laut BR nun eine Stellungnahme der Regierung von Unterfranken gefordert. Für die Androhung einer Klage zeige die Regierung aber kein Verständnis und weise alle Kritik von sich, heißt es in Berichten des BR.

Regierung von Unterfranken rechnet mit Verbesserung

Aufgrund der anstehenden Modernisierung der Würzburger Bus- und Straba-Flotte gehe die Regierung von Unterfranken von einer deutlichen Verbesserung der Luftqualität aus, insbesondere auf die Theaterstraße wird Bezug genommen, so der BR. Bereits jetzt sei ein Rückgang der Stickoxid-Mittelwerte zu erkennen, so die Stadt gegenüber dem BR.

Gastbeitrag: Petition gegen Fahrverbot in Würzburg

Wo an der Messstation am Stadtring Süd 2016 noch 42 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen wurden, waren es im Jahr 2017 38 Mikrogramm pro Kubikmeter. Der Grenzwert liegt bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter. Auch würden erste Auswertungen für das vergangene Jahr aufzeigen, dass auch die NO2-Immissionsbelastung zurückgehe.

Maßnahmen sollen Schadstoffe reduzieren

Durch gezielte Maßnahmen will die Stadt außerdem die Schadstoffe im Stadtverkehr weiter reduzieren, so der BR. Erst vor kurzem wurde der Luftreinhalteplan fortgeschrieben. Beispielsweise soll der ÖPNV-Ausbau, die Umrüstung der Busse mit Dieselfilter und eine sinnvolle Ampelsteuerung dazu beitragen, die Luft im Stadtgebiet zu verbessern, erklärte die Stadt gegenüber dem BR.

Klage der DUH

Dennoch sieht die Deutsche Umwelthilfe laut BR keine andere Möglichkeit als eine Klage. Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe erklärte dem Bayerischen Rundfunk, dass noch über Jahre mit einem erhöhten Grenzwert in Theater- und Grombühlstraße zu rechnen sei und man sich deshalb für den Weg einer Klage entschieden habe.

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