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Arbeit. Symbolfoto: Pascal Höfig

Unberechtigte Vorurteile gegen eine Ausbildung

Nach der Schule eine Ausbildung? Oder auch als Alternative zum Studium nach einem Abbruch? Eine Ausbildung ist ein toller Weg in die Berufswelt. Doch immer wieder haben Ausbildungen mit Vorurteilen zu kämpfen – ohne Grund belegt die IHK Würzburg-Schweinfurt. Welche Vorurteile immer wiederkehren und wieso sie unberechtigt sind, wird nachfolgend erläutert.

Ausbildung kann jeder

Eine Ausbildung macht man eben mal, um die Zeit nicht zu verschwenden und wenigstens irgendwas zu machen! Natürlich kann man mit so einer Einstellung umhergehen, doch wird es einen nicht weit bringen. Eine Ausbildung erfordert Disziplin und Bereitschaft. Leider stürzen sich immer wieder junge Menschen in ein Studium oder eine Ausbildung, ohne sich wirklich damit beschäftigt zu haben, was sie beruflich einmal machen möchten und welche Stärken und Fähigkeiten sie mitbringen.

Tipps rund um Studienabbruch

Um die darauffolgende Enttäuschung von vornherein zu vermeiden, bietet sich die IHK Lehrstellenbörse an. Hier wird man je nach individuellen Interessen und Voraussetzungen fündig rund um das Thema Ausbildung.

Weniger wert als ein Studium

Dieses Klischee stimmt nicht und entsteht meistens aus Unwissenheit heraus. Zunächst einmal lassen sich ein Studium und eine Ausbildung nur schwer vergleichen, denn dabei handelt es sich um zwei unterschiedliche Formen der Lehre. Eine Ausbildung findet direkt im angestrebten Berufsfeld statt und nicht nur in der Theorie – gerade diesen Punkt bemängeln Studenten immer wieder. Sie sind daher oftmals auf Praktika und Co. angewiesen. Ausbildung und Studium werden in ähnlichen Feldern, jedoch meist an verschiedenen Stellen geschätzt und sind dadurch trotz aller Unterschiede jeweils viel wert.

Um herauszufinden, ob Studium oder Ausbildung das Richtige für einen sind, kann man sich an Experten und deren Tools wenden. Der Talentcheck der IHK hilft dabei, den richtigen Beruf zu wählen.

Schlechtere Chancen auf Arbeitsmarkt

Um Karriere zu machen und erfolgreich zu sein, braucht es eben ein Studium! Nein… Falsch gedacht! Zunächst hat man als Bewerber aktuell viel Auswahl. Auch 2018 wurden dringend Azubis in Mainfranken gesucht. So kann man sich eine gute Ausbildung mit tollen Chancen aussuchen. Des Weiteren steht dem Aufstieg sowie der Weiterentwicklung oft nur der eigene Schweinehund im Weg. Zahlreiche Möglichkeiten wie Beratung und Lehrgänge helfen beim Karrieresprung.

Davon abgesehen sind Unternehmen darauf aus und auch angewiesen, ihrem Nachwuchs Chancen zu bieten, sich beruflich weiterzuentwickeln. Dazu kommt der Engpass an Führungskräften: Gerade kleine und mittelständische Unternehmen haben Not, Nachfolger für den Generationswechsel zu finden. Laut IHK Würzburg-Schweinfurt steht dieser bis 2021 bei circa 30.000 Betrieben an – allein in Bayern! Die Chance also, sich mit der praxisnahen Ausbildung hochzuarbeiten.

Dreifach qualifiziert und unverzichtbar

Perfekt geeignet dafür ist zum Beispiel das Angebot Q3 der IHK: Nach der Ausbildung geht’s direkt weiter – erst mit Meister und Fachwirt, danach mit dem Ausbilderschein. So ist man letztendlich nicht nur dreifach qualifiziert. Man entwickelt sich in nur viereinhalb Jahren zum unverzichtbaren Nachwuchs für jedes Unternehmen. Weiterbildung schön und gut, doch wer soll das alles bezahlen!? Dafür gibt’s das Weiterbildungsstipendium der IHK Würzburg-Schweinfurt!

Die IHK-Lehrstellenbörse

Bereits seit 2012 gibt es die gemeinsame Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammern. Die IHK hat sich zum Ziel gemacht, potenzielle Azubis und passende Unternehmen leichter zusammen zu bringen. Das Portal bietet nicht nur praktische Infos über verschiedene Ausbildungen auf einen Blick, sondern auch Angebote zu dualen Studiengängen, kombinierten Aus- und Weiterbildungen und berufsorientierten Praktikumsplätzen. Die Lehrstellenbörse bietet viele Vorteile, Tipps und Tricks wie beispielsweise die zum richtigen Bewerben.

Die IHK Würzburg-Schweinfurt

Die IHK Würzburg-Schweinfurt ist die Industrie- und Handelskammer für die Region Mainfranken und betreut rund 75.000 Mitgliedsunternehmen. Den Unternehmen und Arbeitnehmern der Region steht die IHK als Dienstleister beratend zur Seite. Unter anderem zu den Themen Ausbildung, Finanzierung und Weiterbildung.

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