Symbolfoto: Pascal Höfig
Symbolfoto: Pascal Höfig

Herrmann verstärkt bayerische Polizeidienststellen mit Rekordpersonalzuteilung

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann kann die Bayerische Polizei 2019 kräftig verstärken. Denn insgesamt stehen im kommenden Jahr rund 1.300 neu ausgebildete Polizistinnen und Polizisten bereit.

„Das ist ein Rekordwert, den wir den zusätzlichen Polizeistellen der vergangenen Jahre zu verdanken haben“, erklärte Herrmann. „Das wird unsere Polizeidienststellen spürbar entlasten.“

Bereits im Frühjahr 2019 werden den Dienststellen der Bayerischen Polizei 811 neu ausgebildete Polizistinnen und Polizisten zugeteilt, wobei nach jetzigem Stand im Zuteilungszeitraum nur 541 Beamte in den Ruhestand gehen.

Herrmann kündigte an: „Dank der hohen Einstellungszahlen werden wir auch in den kommenden Jahren ein starkes Personalplus haben.“ Laut Herrmann sind neben den 2017 und 2018 geschaffenen 1.000 neuen Stellen bis 2023 jedes Jahr 500 weitere zusätzliche Polizeistellen geplant, also insgesamt nochmal 2.500.

Damit können wir in Bayern unseren Vorsprung bei der Inneren Sicherheit ausbauen“, ist sich der Innenminister sicher. 

Wie Herrmann erläuterte, werden die im Frühjahr 2019 fertig ausgebildeten 811 Polizistinnen und Polizisten zum 1. März 2019 nach ihrer erfolgreichen Ausbildung für die zweite Qualifikationsebene (ehemals mittlerer Dienst) beziehungsweise zum 1. April und 1. Mai nach ihrer erfolgreichen Ausbildung für die dritte Qualifikationsebene (ehemals gehobener Dienst) wie folgt an die Dienststellen der Bayerischen Polizei verteilt:

  • Polizeipräsidium Oberbayern Nord: 44
  • Polizeipräsidium Oberbayern Süd: 76
  • Polizeipräsidium München: 120
  • Polizeipräsidium Niederbayern: 60
  • Polizeipräsidium Oberpfalz: 53
  • Polizeipräsidium Oberfranken: 53
  • Polizeipräsidium Mittelfranken: 128
  • Polizeipräsidium Unterfranken: 68
  • Polizeipräsidium Schwaben Nord: 33
  • Polizeipräsidium Schwaben Süd/West: 70
  • Bayerische Bereitschaftspolizei: 65
  • Bayerisches Landeskriminalamt: 30
  • Polizeiverwaltungsamt: 1
  • Bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz: 10

Laut Herrmann orientiert sich die Verteilung der neu ausgebildeten Polizeikräfte an der aktuellen Personalsituation unter Berücksichtigung beispielsweise von Ruhestandsabgängen, Abordnungen, Beurlaubungen und schwangerschaftsbedingten Ausfallzeiten. Ziel ist eine möglichst ausgewogene Personalausstattung bei der Bayerischen Polizei. Die Verteilung des neuen Personals auf die einzelnen Dienststellen obliegt den Polizeipräsidien.

Verstärkung der Bayerischen Grenzpolizei

Bereits mit eingerechnet in oben genannten Verteilungsschlüssel sind die 100 zusätzlichen Personalzuteilungen zur Verstärkung der Bayerischen Grenzpolizei. Die Polizeipräsidien mit Einheiten der Bayerischen Grenzpolizei profitieren wie folgt zum Ausbau der grenzpolizeilichen Kontrollen direkt an der Grenze und im Rahmen der Schleierfahndung im grenznahen Raum:

  • Polizeipräsidium Oberbayern Süd: 30
  • Polizeipräsidium Niederbayern: 19
  • Polizeipräsidium Oberpfalz: 11
  • Polizeipräsidium Oberfranken: 8
  • Polizeipräsidium Schwaben Süd/West: 32

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Bayerisches Staatsministerium des Innern und für Integration.

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