Haftraum bei der Bundespolizei Würzburg. Symbolfoto: Pascal Höfig
Haftraum bei der Bundespolizei Würzburg. Symbolfoto: Pascal Höfig

Vom Krankenhaus direkt wieder in die Zelle

In OP-Hemd und sturzbetrunken beleidigte und bedrohte ein gerade erst aus dem Krankenhaus entlassener Mann Beamte der Bundespolizei am Hauptbahnhof Würzburg. Mit über 3 Promille mussten die Bundespolizisten den Mann anschließend in Schutzgewahrsam nehmen. Hiergegen leistete er Widerstand.

Im OP-Hemd im Bahnhof

Passanten teilten der Bundespolizei gegen 14 Uhr mit, dass eine betrunkene Person, die mit einem OP-Hemd bekleidet ist, am Eingang des Würzburger Hauptbahnhofes sitzt und Wodka konsumiert.

Aufgrund der starken Alkoholisierung war es dem 31-jährigen Deutschen nicht mehr möglich, den Bahnhof eigenständig zu verlassen. Nachdem die Kollegen die Flasche Wodka sichergestellt hatten, wurden diese wüst beschimpft und beleidigt. Die anschließende Mitnahme zur Dienststelle versuchte der Mann durch Tritte und Schläge gegen die Kollegen zu verhindern.

Auch auf der Dienststelle leistete er noch Widerstand. Verletzt wurde jedoch niemand. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von über 3 Promille.

Ermittlungen ergaben, dass der 31-Jährige bereits am Vortag (4. Dezember) in Schutzgewahrsam genommen werden musste. Wegen Alkoholmissbrauch wurde er in eine Würzburger Klinik eingeliefert, die er erst vor wenigen Stunden verlassen hatte.

Nachdem er seinen Rausch in der Zelle ausgeschlafen hatte, konnte er noch am Abend aus dem Gewahrsam entlassen werden. Ermittlungen wegen Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet.

 

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